
|
|
Mannersdorf: Gerichtsstöckl als Architektenstöckl
Planer: Architekt DI Karl Johann Opferkuch,
Bauweise: offen Die baugeschichtliche Untersuchung des Gerichtsstöckls in Mannersdorf am Leithagebirge (Bezirk Bruck an der Leitha) muss immer im Zusammenhang mit dem Schloss Mannersdorf gesehen werden. Veränderungen im Bezug auf das Schloss brachten auch immer eine Veränderung des Gerichtsstöckls mit sich. Der Name Gerichtsstöckl stammt aus dem Volksmund und leitet sich ab aus der ursprünglichen Nutzung als mehrstöckiges Gerichts- und Gefängnisgebäude. Mit der Zielsetzung, das Gerichtsstöckl einmal selbst zu bewohnen sowie seine Architektenkanzlei darin einzurichten, begann DI Opferkuch mit einer Reihe von Sanierungsarbeiten sowie Ausbauten. Die Süd-Ost-Fassade wurde vom ihm selbst als Maurer völlig neu errichtet und mit neuen original Fensterramenaden ausgestattet. Ebenfalls wurden alle Dachgeschoße ausgebaut und mit Gaupen versehen, um sie als Wohnraum bzw. Schlafraum nutzen zu können. Um Zugang zu den beiden Dachböden im ersten Obergeschoß zu bekommen, mussten Mauerdurchbrüche in den Giebeln des 1. Stockes angeordnet werden. Weiters wurde der größte Teil des Gebäudes
nachträglich unterkellert, und zwar für Bibliothek |
![]()
NÖ gestalten, Amt der NÖ Landesregierung,
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1/13
Tel. 0 27 42 / 90 05 1 56 56, Fax: DW 1 36 60
Webdesign & Copyright Die Werkstatt vom Böckl 20012010