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Fotos: Klomfar&Sengmüller |
Wolkersdorf: Dialog zwischen Alt und Neu Planer: ARGE Giner + Wucherer Bauweise: BestandLehmziegelmauerwerk In Wolkersdorf (Bezirk Mistelbach) wurde der erdgeschoßige Bestand entlang der Klostergasse mit Lehmziegelmauerwerk und Giebeldach in seiner Struktur und im Erscheinungsbild erhalten und saniert. Südlich zu diesem Bestand wurde gartenseitig ein erdgeschoßiger Zubau errichtet. Der neue Gebäudeteil ist von der Klostergasse aus nicht einsehbar und somit im öffentlichen Bereich nicht präsent. Dieser Umstand ersparte eine Ortsbild-Diskussion. Der Reiz und das Anspruchsvolle an dieser Aufgabe war die Suche nach einem interessanten Dialog zwischen Alt und Neu, bis hin zu den zwei unterschiedlichen klimatischen Bereichen im Haus. Einerseits der geschlossene, speicherfähige massive Bestand und andererseits die leichte, eher transparente Struktur des neuen Teiles, der klimatischen Veränderungen eher ausgesetzt ist. Als verbindendes Element zwischen Alt und Neu wurde gartenseitig eine verandaartige Holzkonstruktion den beiden Bauteilen vorgestellt. Das Erscheinungsbild sollte von der funktionellen Struktur des Baukörpers und dem materialgerechten Einsatz der verwendeten Baustoffe geprägt sein, frei vom zeitlich befristeten modischen Umgang. Zur Straßenseite wurde der alte Bestand erhalten, im nicht einsehbaren Garten entstand ein Zubau mit einer zeitgemäßen Formensprache, die durch viel Licht helle und wohnliche Räume ermöglicht.
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