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Das richtige Grundstück und seine Ausrichtung zur Sonne
Die Wachau und ihre 1.700 Weingartenhütten
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Der Charme des Innenhofes
Scheinbar unscheinbar
Sind die Vogelscheuchen
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Spione tauchen auf im ganzen Land . . .
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Die Neuerrichtung einer Weingartenhütte
unterliegt
strengen gesetzlichen Auflagen.
Nähere Informationen
auf Ihrem Gemeindeamt!
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Die Wachau und ihre
1.700 Weingartenhütten
Begonnen hatte alles als Ausflug rund um den
eigenen Ort. Bald waren die Weingartenhütten der Gemeinde im Bild
festgehalten und eben so bald wuchs bei Wofgang Böck der
Wunsch, diese Zweckbauten und ihre Anmut auch in weiterer Umgebung zu
dokumentieren. 1.700 sind zusammengekommen, die gesamte Wachau hat er
abgeschritten. Lesen Sie hier eine Serie über seine Erlebnisse
und Eindrücke.
Wenn ich heute nicht aufgebrochen wäre
um zu fotografieren, ich hätte es mir mein Lebtag nicht verziehen.
15 cm Neuschnee, 8° C, Sonnenschein ein Traum.
Deshalb habe ich mir heute den Tausendeimerberg bei Spitz a. d. Donau
vorgenommen, obwohl ich vom Fortschritt meiner Erkundung noch etwas
weiter östlich bin (Ried Michaeler Berg ).
Reizvoll ist der Einstieg auf den Tausendeimerberg durch einen verträumten
Stiegenaufgang von der Ortschaft aus. Herrlicher Pulverschnee, welcher
Schuhe und Hose nicht durchnässt. Auch mein Ausdauertraining am
Hometrainer macht sich bezahlt ich komme ganz gut voran. Spuren
des Wildes zeigen mir meistens den besten Weg bergauf.
Tolles Gefühl als erster im frisch gefallenen
Schnee praktisch lautlos bis zu den erspähten Hütten zu stapfen.
Zwei wunderschöne Hiatahütten und das Gipfelkreuz
geben schöne Motive.
Die Ausblicke vom Gipfel über das verschneite
Donautal, aber auch der Blick sozusagen hinter den Berg Richtung Nord-Westen
beeindrucken, welch riesige Gebiete noch auf mich warten. Es ist 14
Uhr und die Südseite des Tausendeimerberges ist erledigt.
Die Nordseite ist bewaldet, keine Weingärten und Hütten auszumachen.
Heute essen wir später zu Mittag
Heimfahrt, die nun doch schon fast eine halbe Stunde dauert großer
Appetit bei Faschiertem Braten.
Lesen Sie mehr in unserer nächsten Ausgabe.
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Die Weingartenhütte
Einst notwendiges Bauwerk um Werkzeug und Mensch vor Wind und
Wetter bei der Arbeit im Weingarten zu schützen heute
meist in Vergessenheit geraten und vielfach dem Verfall preisgegeben.
Sie bot aber nicht nur Schutz vor den Gewalten der Natur, sondern
diente auch als Wassersammelstelle, als Lager für die Ausrüstung
eines Weingartens oder als Unterstand für die Flurhüter.
Hütten wurden dort errichtet, wo Platz vorhanden war, der
für den Weinbau nicht genutzt werden konnte. So entstanden
die vielfältigsten Formen, zumeist im Ausmaß von 4 bis
10 m² Grundfläche.
Gebaut vorwiegend aus Holz oder/und Stein je nach Erreichbarkeit
bzw. der in der Umgebung vorhandenen Materialien. Das Dach aus
Ziegel oder Blech, mit einem Gefälle, um das Regenwasser
über Rinnen in Becken zu sammeln.
Ist der Berg, die Riede, die Terrasse, der Weingarten heute mit
einem Fahrzeug oder dem Traktor mit Kabinendach erreichbar, besteht
die Gefahr, dass die alte Hütte keiner mehr braucht.
Ist das Dach der Weingartenhütte in Ordnung, hält
sie noch lange. Aber wehe, es löst sich der erste Ziegel
der nächste Sturm besorgt den Rest, der rasche Verfall
ist eingeleitet.
Aus diesem Grund habe ich mir die Mühe gemacht, alle Weingartenhütten
der Wachau zu fotografieren, um dieses Kulturgut zumindest im
Bild zu erhalten.
Seit 1997 war ich unterwegs, möglichst jede Hütte
aufzuspüren. Eine Reise zu Fuß, die sich wirklich gelohnt
hat.
Insgesamt rund 1.700 Weingartenhütten habe ich abgebildet
keine glich der anderen.
Ing.
Wolfgang Böck
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