Broschüre

Über die Broschüre
NÖ gestalten
Broschüre abonnieren (Druckexemplar, Zustellung per Post)
Haben auch Sie einen Beitrag für unsere Broschüre NÖ
gestalten, dann rufen Sie uns an (Tel. 02742/9005-15656) oder
senden Sie uns eine e-mail.
Gestaltungs-
Wettbewerb
Einfühlsame Platzgestaltung in Aspang Markt
Dachgeschoßausbau in Zeiselmauer
Passivhaus in Klosterneuburg
Kapelle in Gänserndorf
Kommunalzentrum in Gastern
Umbau in Mödling
Berichte
Für unsere Gemeinden
Gebaute Räume im Garten
2. Teil:
Die Wachau und ihre 1.700 Weingartenhütten
Mahnmal
Serien

Scheinbar unscheinbar
Sind die Vogelscheuchen
vom Aussterben bedroht?
Spione tauchen auf im ganzen Land . . .
Fotos gesucht:
Die Kellergasse
MEHR

Wollen Sie mehr lesen und sehen? Dann abonnieren Sie unsere Broschüre kostenlos.
Ein Service des Amtes der NÖ Landesregierung.
|
|

Mahnmal in Weinburg
Foto: Gemeinde Weinburg

Mahnmal in Traunstein
Foto: Gemeinde Traunstein
|
|
. . . Mahnmal?
In Ausgabe 104 begann eine Diskussion über die Gestaltung
von Kriegerdenkmälern, in Broschüre 106 haben wir die „Wandlung“ eines
Kriegerdenkmals in Unterbergern zum Friedensdenkmal für alle Kriegstoten
vorgestellt. Senden auch Sie Ihren Beitrag und Ihre Ideen zu Gestaltungsfragen.
Neues Mahnmal in
Weinburg
„Im Zuge der Errichtung eines räumlich großzügigen Kirchenplatzes erging
an Mag. art. Herbert Golser aus Klein-Pöchlarn der Auftrag seitens der
Gemeinde Weinburg, einen Gestaltungsentwurf für ein Mahnmal vorzulegen.
Die Vorgaben waren, die Gedenktafeln des bescheidenen alten Kriegerdenkmals
weiter zu verwenden sowie die Gegenwart gedanklich mit einzubeziehen.
So ergab sich folgende Konzipierung (von links gesehen): 1. Weltkrieg
– 2. Weltkrieg – Gegenwart, symbolisch durch eine Spiegelfront dargestellt,
wo sich jeder, der sich darin erblickt, fragen sollte, welchen Beitrag
oder welches Opfer er für den Erhalt des Friedens, der Sicherstellung
von Humanismus und Solidarität in seinem Umfeld leistet. Im weiteren
Verlauf wird der Abgang in die „Grechtlergruft“ mit eingebunden. Damit
wird der auch für uns sichere und schmerzliche Abschied von dieser Welt
angedeutet. Am rechten oberen äußersten Rand zeigt sich in starkem farblichen
Kontrast zu den rostigen Metallplatten ein goldfarbener Christuskopf
– ein Zeichen, dass Gott trotz allem über allem strahlt – ein Zeichen
der Hoffnung. Am Boden vor dem Mahnmal der Spruch Mahatma Ghandis: ,Der
Friede kann niemals das Ergebnis des Krieges sein. Der Friede ist der
Weg selber. Und wer nicht mit ihm anfängt, kann nicht bei ihm ankommen.‘
Auch der funktionelle Ablauf von Gedenkveranstaltungen wird durch die
Neukonzeption unterstützt. Der Künstler hat es auch geschafft, durch
die Verwendung der Materialien eine optimale Symbiose zum neu errichteten
Kirchenplatz herzustellen“, berichtet Bgm. Peter Kalteis aus 3200 Weinburg.
Traunstein und sein
Künstler-Pfarrer „Kriegerdenkmal und Mahnmal aus Waldviertler
Granit: Die Trilogie besteht aus einer Opferschale mit eingemeißeltem
Kreuz und Gedenken an die Heimatvertriebenen und deren Leiden. Der sargförmige
Fels gilt als Symbol für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege;
die Namen, im Stein verewigt, sollen an den sinnlosen Verlust erinnern.
Die aus vier Meter hohem Fels gehauene Frau kniet stumm vor dem Sarg
und weint. Dieses Denkmal ist ein Werk aus den Jahren 1967–70 von Künstler-Pfarrer
Josef Elter“, schreibt Otfried Edelmüller aus 3632 Traunstein, wo das
Mahnmal des engagierten Priesters seit 1970 am Kirchenplatz zu sehen
ist.
zurück zur Übersicht
kostenloses Broschüren-Abo bestellen
|