Broschüre „NÖ gestalten“, Ausgabe 111

 

Broschüre

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„NÖ gestalten“

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Einfühlsame Platzgestaltung in Aspang Markt

Dachgeschoßausbau in Zeiselmauer

Passivhaus in Klosterneuburg

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Kommunalzentrum in Gastern

Umbau in Mödling

 

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Für unsere Gemeinden

Gebaute Räume im Garten

2. Teil:
Die Wachau und ihre 1.700 Weingartenhütten

Mahnmal

 

Serien

Scheinbar unscheinbar

Sind die Vogelscheuchen
vom Aussterben bedroht?

Spione tauchen auf im ganzen Land . . .

Fotos gesucht:
Die Kellergasse

 

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Weingartenhütten in der Wachau

Weingartenhütten in der Wachau

Weingartenhütten in der Wachau

Weingartenhütten in der Wachau

Weingartenhütten in der Wachau

Weingartenhütten in der Wachau

Weingartenhütten in der Wachau
Fotos: Ing. Wolfgang Böck

 

Die Neuerrichtung einer Weingartenhütte unterliegt
strengen gesetzlichen Auflagen.
Nähere Informationen
auf Ihrem Gemeindeamt!

 

2. Teil: Die Reise zu den 1.700 Weingartenhütten der Wachau

Begonnen hatte alles als Ausflug rund um den eigenen Ort. Bald waren die Weingartenhütten der Gemeinde im Bild festgehalten – und eben so bald wuchs bei Wolfgang Böck der Wunsch, diese Zweckbauten und ihre Anmut auch in weiterer Umgebung zu dokumentieren. 1.700 sind zusammengekommen, die gesamte Wachau hat er abgeschritten. Lesen Sie hier eine Serie über seine Erlebnisse und Eindrücke.

Breche um 16 Uhr vom Hotel Mariandl ins Mieslingtal auf.
Sehe schon rechts am Hang einige Terrassen und Hütten. Leider ist mir der direkte Aufstieg durch Privatgärten und Häuser verwehrt. Gehe also den markierten Waldweg Richtung St. Michael. Immer tiefer komme ich in den Wald, von Weinbergen keine Spur mehr. Nehme also einen vermeintlichen Abkürzer Richtung Donau. Schaffe es nicht, da das Dickicht unüberwindbar wird. Zwei Fotos mache ich Richtung Tausendeimerberg bzw. Hartberg.

Beschließe, in der Falllinie durch einen Fichtenforst abzusteigen.

Plötzlich treffe ich auf wunderschöne, alte, bereits vom Wald eroberte Terrassen. Die noch zum Teil erhaltene saubere Steinschlichtung der Mauern ist faszinierend. Versuche einige Impressionen vom Gemäuer im Bild festzuhalten. Stoße im Weiteren auf Reste einer gemauerten Hütte und auch auf einen Teil der mir anfangs nicht zugänglichen Terrassen.

Wundere mich, dass relativ knapp vor mir ein Reh davonspringt. Entdecke eine mächtig steil nach unten führende Höhle, die vermutlich als Wildunterschlupf dient – könnte aber auch Zeuge früherer menschlicher Besiedelung sein.
Weiterer Abstieg durch zum Schutz vor Wildverbiss eingezäunte Terrassen – zerreiße mir daran wieder einmal meine Hose.
Möchte heute noch nicht Schluss machen, steige daher noch einmal auf, diesmal auf der anderen Talseite. Komme relativ schnell in die ausgeprägt sonnige Seite der Riede Singerriedel, wo ich diese Zeilen nun schreibe.

Beeindruckender Ausblick auf Spitz und Tausendeimerberg, ziehe jetzt weiter, um noch ein paar Fotos zu machen.
Bin begeistert von der Ried Singerriedel. So was von sonnenausgesetzten und feingliedrigen Terrassen – das ist das Weltkulturerbe in seiner schönsten Form.

Beschließe, das nächste Mal mit meinem Freund Peter S. hier her zu kommen, um die
grandiosen Ausblicke und Eindrücke teilen zu können. Möchte das im August tun.
Bin heute schon drei Stunden unterwegs, das Wetter wird immer schöner, das Licht immer weicher. Meine Kondition ist nicht mehr die Allerbeste – habe wieder einmal nichts zu trinken mit – muss also leider absteigen.

Voll Glücksgefühl des heutigen Streifzuges gehe ich zurück, vorbei an alten Villen und wunderschönen Winzerhäusern zum Auto. Kann nicht anders als im Gastgarten des Hotel Mariandl einen, nein zwei Gespritzte und eine Portion Marillenknödel zu genießen, währenddessen ich die letzten Zeilen meines Reiseberichtes schreibe.

 

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