Broschüre „NÖ gestalten“, Ausgabe 112

 

Broschüre

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„NÖ gestalten“

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Gestaltungs-
Wettbewerb

Hofhaus
in Sallingstadt

Siedlung mit Passivhaus-Komponenten in Gänserndorf

Um- und Zubau
in Perchtoldsdorf

Neues Zentrum
in Paudorf

Bahnhof mit neuer Nutzung
in Brunn/Gebirge

Neubau in Ratzersdorf

Neubau in Thaya

Umbau in Reichers

 

Berichte

Wenn der
Bagger da ist . . .

Ein Frühstück mit
300 Bürgermeistern

Viel Garten
für wenig Geld

Gedanken zur Siedlungsentwicklung

 

Serien

Scheinbar unscheinbar

Sind die Vogelscheuchen
vom Aussterben bedroht?

Spione tauchen auf im ganzen Land . . .

 

MEHR

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Siedlung in Gänserndorf

Siedlung in Gänserndorf

Siedlung in Gänserndorf

Siedlung in Gänserndorf

Siedlung in Gänserndorf

 

Siedlung mit Passivhaus-
Komponenten in Gänserndorf

Die Wohnhausanlage „Lebensraum“ in Gänserndorf ist die erste Siedlung mit Passivhaus-Komponenten NÖs in Holzbauweise (nach den Richtlinien der NÖ Wohnbauförderung, mit einer Energiekennzahl von unter 20), die als sozialer Wohnbau nach dem Vorbild skandinavischer und kalifornischer „Cohousing“-Projekte errichtet wurde. Diese Anlage wurde in Holzplatten-Ständerbauweise ausgeführt und im Juni 2005 fertig gestellt. Eine Reihe interessanter Punkte sind dazu anzumerken.

Ökologie
verdichtete Bauweise wirkt der aktuellen Zersiedelungsdynamik entgegen
Südorientierung
Pelletsheizung (CO2-neutrales Heizsystem)
kontrolliertes Lüftungssystem, kombiniert mit Erdkollektoren
solare Warmwasseraufbereitung
Regenwassernutzung
solare, regenwassergespeiste zentrale Waschmaschinen
Abwärmerückgewinnung
getrennte Nutz- und Trinkwasserkreisläufe
Lehmputz und biologische Oberflächenbehandlung
biologische Dämmstoffe

Soziales
„Cohousing-Projekte“ starten vor dem Spatenstich und ermöglichen ein gemeinsames Mitbestimmen der zukünftigen Bewohner am Planungs- und Entwicklungsprozess.
Gelebte und aktive Nachbarschaft, gegenseitige Unterstützung sowie generationsübergreifendes Miteinander und mehr Sicherheit.
Die klare Trennung zwischen individuellen Privatbereichen und Gemeinschaftsbereichen als Basis für soziales Wohlbefinden. Jeder ist Mitbesitzer zahlreicher Gemeinschaftseinrichtungen, wie Küche, Speise-/Veranstaltungssaal, Waschküche, Kinderspielräume, etc., und Grünflächen, wie Beachvolleyballplatz, Gemüsegärten etc.
Die Verwaltung und Instandhaltung der Anlage liegt in aller Bewohner Hände.
Vorteile: mehr Bezug und Achtsamkeit in der Benutzung, man erspart sich Betriebskosten etc.
Jeder hat die Möglichkeit, einen Teil der Verantwortung zu übernehmen und kreativ am gemeinsamen Leben mitzugestalten. In regelmäßigen Treffen können gemeinsame Belange besprochen und entschieden sowie Beziehungen in der Gruppe gepflegt werden.
Schaffung von kreativen Aufgaben für Arbeitssuchende – Eingebunden sein in einem sozialen Netzwerk.

Die Planung erfolgte durch das
Atelier für naturnahes Bauen, Arch. Mag. Ing. Helmut Deubner, 2230 Gänserndorf

 

 

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