Broschüre „NÖ gestalten“, Ausgabe 113

 

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„NÖ gestalten“

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Gestaltungs-
Wettbewerb

Wohnhaus-Umbau in Puchberg

Herzogbirbaum: Neue Form für viele Funktionen

Kaltenleutgeben: Haus am Steilhang

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Berichte

Verleihung der Goldenen Kelle in Rohrendorf

1.700 Weingartenhütten der Wachau

Gedanken zur Siedlungsentwicklung

 

Serien

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Sind die Vogelscheuchen
vom Aussterben bedroht?

Spione tauchen auf im ganzen Land . . .

 

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Neubau in Kaltenleutgeben

Neubau in Kaltenleutgeben

Fotos: Treberspurg & Partner

 

Haus am „Steilhang“:
Viel Aus- und wenig Einblick

Auf einem sehr steilen Südhang in Kaltenleutgeben (Bezirk Mödling) stapeln sich die drei Geschoße des Gebäudes in den Hang hinein. Auf Straßenniveau befinden sich unterhalb der Südterrasse ein Kellerraum und im Osten des Grundstückes zwei PKW-Stellplätze. Das Haus wird über eine Außenstiege und die Südterrasse erschlossen. Auf der Ostseite führt eine einläufige Außenstiege parallel zum Haus zu den Gartenflächen auf Dachgeschoßniveau.

Das Erscheinungsbild des Hauses wird wesentlich durch die durchgehenden Fensterbänder, die holzverschalten Brüstungen und die Terrassen der Südfassade geprägt. Alle Aufenthaltsräume des Hauses sind nach Süden orientiert und bieten eine herrliche Aussicht. Die Erschließungsachse mit Windfang und offenem Stiegenraum gliedert die einzelnen Bereiche des Hauses. Im ersten Obergeschoß befinden sich die Schlafräume und hangseitig „Kellerräume“, im Dachgeschoß sind Arbeits- und Gästezimmer mit großzügiger Südterrasse zu finden. Der Erschließungsachse folgend gelangt man hier zu einem Ausgang zu den hangseitigen Grünflächen. Ein kleiner Hofbereich trennt das frei stehende Dachgeschoß vom verbleibenden Hang.

Die mit Holzschalung verkleideten Wandelemente der Südfassade werden ost- und westseitig mit den massiven Mauern des Gebäudes verschnitten. Das als Leichtbaukörper ausgebildete allseits zurückversetzte Dachgeschoß ist ebenso holzverschalt. Seine umlaufende Terrassenzone geht direkt in die hangseitigen Freiflächen über. Durch das Zurückversetzen der Geschoße konnten trotz der großen Glasflächen Einblicke von der Straße aus verhindert werden.

Die Planung des solaren Niedrigenergiehauses erfolgte durch die Architekten Treberspurg & Partner, 1140 Wien.

 

 

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