![]()
| Broschüre NÖ gestalten, Ausgabe 114 |
|
Broschüre
Gestaltungs-
Berichte
Serien
MEHR
|
|
Spione tauchen auf Als Spione bezeichnet man jene kleinen Fenster, die einen Ausblick zum Eingangstor oder zur Straße ermöglichen. Wo gibt es sie noch, wer kennt ihre Geschichte und Geschichten? Diese Serie begann mit Aufnahmen, die uns Richard Nejdl sandte. Die Reaktion ist gewaltig, wie Sie auch in dieser Ausgabe sehen können (wird fortgesetzt).
|
||
|
|
In der Kaisergasse in Herzogenburg
|
|||
|
|
„Diesen
Spion entdeckte ich in Krems in der Frauenbergstiege“, berichtet Katharina Marchsteiner, per email. |
|||
![]() |
„Dieser
Spion befindet sich am alten Pfarrhof von Krumbach in der Buckligen Welt (erbaut 1771/72 im Stil des Rokoko)“, berichtet Christian Katzettl aus 2851 Krumbach. |
|||
|
|
Spione, Spähfenster,
Ausluge Während im städtischen Kontext mit der Veränderung der Bauform im Laufe des 17. / 18. Jh. Spione immer seltener zur Anwendung kamen, wurden sie im ländlichen Raum bis in das 19. Jh. tradiert. Zu berücksichtigen ist, dass die Außenhaut vieler dieser Stadthäuser regelmäßig erneuert und damit späteren Stilstufen (Klassizismus, Historismus, Jugend-Heimatstil) angehört, der Baukubus hingegen mit seinen Wandöffnungen noch dem Spätmittelalter oder der Renaissance zuzurechnen ist. Spione waren ein wesentlicher Bestandteil
der Alltagskultur und im Hochmittelalter auch namensgebend. Die Namenkunde
(Onomastik) konnte einige direkt im Zusammenhang stehende Reflexionen
isolieren. Der Familienname Lugner leitet sich ebenso von der Verwendung
eines solchen Spähfensters ab wie der Wiener Straßen-Platzname
Lugeck.
|
![]()
NÖ gestalten, Amt der NÖ Landesregierung,
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1/13
Tel. 0 27 42 / 90 05 1 56 56, Fax: DW 1 36 60
Webdesign & Copyright Die Werkstatt vom Böckl 20012010