Broschüre „NÖ gestalten“, Ausgabe 115

 

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„NÖ gestalten“

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Gestaltungs-
Wettbewerb

Umbau in Schönberg/Kamp

Zubau in Kottingbrunn

Neubau in Gerasdorf

Renovierung in Ketzelsdorf

Zu- und Umbau in Palt

Neubau in Stephanshart

Zu- und Umbau in Waldberg

Renovierung in Würmla

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Berichte

Gedanken zum Weinviertler Bauernhaus

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Scheinbar unscheinbar

Sind die Vogelscheuchen
vom Aussterben bedroht?

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Schweben über
den Gärten von Kottingbrunn

Eine Wohnraum-Erweiterung
mit ungewöhnlichen Ausblicken.

Die Wohnraumerweiterung des Zweifamilienhauses in Kottingbrunn (Bezirk Baden) war auf Grund der Bedürfnisse der Bewohner nur in der oberen Wohnebene im Dachgeschoß erforderlich.

Das Planungskonzept sah daher eine Überbauung des Unter- und Erdgeschoßes mit einem „schwebenden“ Zubau (ca. 4 m über dem Niveau) vor. Der Zubau beinhaltet einen den Familienbedürfnissen gerecht werdenden vergrößerten Wohn- und Spielraum mit Blick in und über den Garten.

Die Details sind von konstruktivem Holzschutz, modernen Materialien und Einfachheit geprägt. In Anbindung an das typische Siedlungshaus soll sich der nach vorne überhängende Baukörper bewusst abzeichnen und so ein spannendes räumliches Gefüge erzeugen. Durch die großzügige und funktionale Anordnung von Fenstern und Schiebetüren kann der Garten in Form der Baumkronen in den Wohnbereich der Dachgeschoßwohnung eindringen.

Durch den nun dreiseitig möglichen Ausblick hoch über Niveau ergeben sich neue interessante Erlebnisse der Umwelt auch in der Dachgeschoßebene, die ein vielseitiges Raumerlebnis bewirken.

Ungestörtes Wohnen in der Umbau-Phase
Der Arbeitsablauf wurde in Hinblick auf möglichst geringfügige Störung für die bestehenden Wohnungen geplant und ausgeführt. Erst nach Fertigstellung der Innen- und Außenflächen des Zubaus wurden die alten Fenster- und Wandelemente in kompletter Breite des Zubaus ausgelöst und die Wohnraumvergrößerung war wenige Tage später benutzbar. Die Gesamtbauzeit betrug ca. zwei Monate.
Die Konstruktion wurde auf zwei Einzelfundamenten in hochwärmegedämmter Holzbauweise errichtet. Die Aufständerung erfolgte auf entsprechend dimensionierten runden Lärchenholzleimbindern. Fassade und Untersichten wurden mit geölten Lärchenholzbrettern verschalt. Stahlbauteile und Bauspenglerarbeiten wurden aus Edelstahl gefertigt, die Fenster und Balkonschiebetüren sind mit einer weinroten Aluminiumvorsatzschale ausgeführt.

Die Planung erfolgte durch
Ing. Koizar, 2540 Bad Vöslau.

 

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