Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 116 (Juni 2007)

 

Broschüre

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„NÖ gestalten“

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Gestaltungs-
Wettbewerb

In dieser Sonderausgabe
anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von „NÖ gestalten“ entfällt*) der Gestaltungs-Wettbewerb,
wir stellen statt dessen
einige Gewinner der „Goldenen Kelle “ der letzten Wettbewerbs-Jahre vor.

*) Der Grund dafür:
Diese Sonderausgabe
geht an alle Haushalte in NÖ; durch die deutlich erhöhte Auflage käme es zu einer Verzerrung des Gestaltungs- Wettbewerbes.

Gaaden

Oberfucha

Ungerndorf

Scheibbs

Unterolberndorf

Rohrendorf

 

Berichte

25 Jahre
„NÖ gestalten“

Hohlweg in Radlbrunn

Siedlung der Zukunft

Du bist was du isst . . .

Zeugen längst vergangener Zeiten

 

Serien

Scheinbar unscheinbar

Sind die Vogel- scheuchen vom Aussterben bedroht?

Spione tauchen auf
im ganzen Land . . .

Humor in Bildern

Leserbriefe

 

MEHR

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Ein Service des Amtes der NÖ Landesregierung.

 

Niedrigenergiehaus in Gaaden

Niedrigenergiehaus in Gaaden

Niedrigenergiehaus in Gaaden

Fotos: DI Benedict Marginter

 

 

Gewinner der Goldenen Kelle 2004

Niedrigenergiehaus
in traditioneller Form

Der Hauseingang des Einfamilienhauses in Gaaden (Bezirk Mödling) wird vom Carport kommend über einen Holzsteg mit geschlossener Pergola erreicht. Im Inneren setzt diese Rahmenkonstruktion den Weg fort und bildet gleichzeitig das mittig durchlaufende konstruktive Rückgrat des Holzhauses.

Neben dem Eingang liegt eine Garderobezone, geteilt in Privat- und Gästebereich mit belüftetem Schuhraum, Schuhanziehplatz und Post-/Schlüsselablage. Im Anschluss befindet sich das Gästezimmer. Der Wirtschaftsraum liegt ebenfalls in diesem Vorbereich.

Wohnzimmer und Essküche sind in der Mitte des Hauses, senkrecht zum „Weg“ und werden von diesem geteilt; der Wohnraum ist um 45 cm zum restlichen Bereich abgesenkt. Über dem Esstisch (Eiche) ist der Raum zweigeschoßig, die Eichenstiege neben dem Tisch führt wie eine begehbare Raumskulptur in das obere Geschoß. Dem Essbereich ist eine Terrasse als Halbatrium vorgelagert, das mit einem automatischen Schiebetor und Sonnensegel zu einem zusätzlichen Frei-Raum geschlossen werden kann. Das Schiebetor dient auch dem Sichtschutz bei Dunkelheit.

Die hinteren Räume im Erdgeschoß gehören den Eltern: Schlafzimmer, Garderobe, Bad und Sauna (für Gäste auch vom allgemeinen Bereich erreichbar) reihen sich aneinander.
Die Spielgalerie oben überblickt den Luftraum, den Esstisch, die Küche und über die Terrasse die Landschaft draußen. Hier wird für das ganze Haus musiziert. Die Büros der Eltern, die Kinderzimmer mit Atelierverglasung – Ausblick auf die angrenzende Pferdekoppel – ein Bastelraum und das Kinderbad liegen im Obergeschoß. Im Erdgeschoß bewegt man sich auf grüngrauem Schiefer, in den Schlafräumen unten und oben und im Wohnzimmer auf hochwertigem Teppichboden, der auch für eine warme Akkustik sorgt. Gesaugt wird mit einem Zentralstaubsauger.

Ein Großteil der Möbel wurde auch von apm-Architekten entworfen. Familiengarderobe, Handystation, Spiellager, alle Badezimmer- und Saunamöbel, Wohnzimmerregale und die allgemeine Oberleitung bei der Möbel- und Beleuchtungswahl sorgen für eine starke gestalterische Einheit.

Die Planung erfolgte durch
die Architekten DI Benedict Marginter
und DI Martina Podivin.

 

 

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