|
Broschüre

Über die Broschüre
NÖ gestalten
Broschüre abonnieren (Druckexemplar, Zustellung per Post)
Haben auch Sie einen Beitrag für unsere Broschüre NÖ gestalten,
dann rufen Sie uns an (Tel. 02742/9005-15656)
oder senden Sie uns eine e-mail.
Gestaltungs-
Wettbewerb
In
dieser Sonderausgabe
anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von NÖ gestalten
entfällt*) der Gestaltungs-Wettbewerb,
wir stellen statt dessen
einige Gewinner der Goldenen Kelle der letzten Wettbewerbs-Jahre
vor.
*)
Der Grund dafür:
Diese Sonderausgabe
geht an alle Haushalte in NÖ; durch die deutlich erhöhte Auflage käme
es zu einer Verzerrung des Gestaltungs- Wettbewerbes.
Gaaden
Oberfucha
Ungerndorf
Scheibbs
Unterolberndorf
Rohrendorf
Berichte
25 Jahre
NÖ gestalten
Hohlweg in Radlbrunn
Siedlung der Zukunft
Du bist was du isst . . .
Zeugen längst vergangener Zeiten
Serien

Scheinbar unscheinbar
Sind die Vogel- scheuchen vom Aussterben bedroht?
Spione tauchen auf
im ganzen Land . . .
Humor in Bildern
Leserbriefe
MEHR

Wollen Sie mehr lesen und sehen? Dann abonnieren Sie unsere Broschüre kostenlos.
Ein Service des Amtes der NÖ Landesregierung.
|
|
|
„In
diesem Hohlweg habe ich als Kind viele schöne Stunden verbracht.
Ich halte es für wichtig, Hohlwege zu erhalten, damit die Kinder
von heute und auch von morgen noch die Möglichkeit haben, solche
Naturschätze kennen zu lernen – in natura, und nicht bloß aus
dem Geschichtsbuch!
LH Dr. Erwin Pröll,
Initiator der Aktion
„Retten wir die Hohlwege“
|



Auf Entdeckungsreise:
Die zahlreichen Details des Hohlweges sind für Groß und Klein interessant
Fotos: Harald Böckl
|
|
Die Wiedergeburt
eines Hohlweges
Ihr wichtigstes Ziel hat die Aktion Retten
wir die Hohlwege erreicht: Heute geht man nicht mehr achtlos an
diesen Einmaligkeiten in unserer Landschaft vorbei, im Gegenteil. Hohlwege
sind Teil von Wanderwegen geworden, Gemeinden, Vereine und auch Privatpersonen
kümmern sich um Nutzung und Erhaltung und immer mehr Hohlwege
werden reaktiviert.
Neuer Hohlweg wurde freigelegt
Der neueste wiedergeborene Hohlweg befindet sich in Radlbrunn
(bei Ziersdorf). Als vor vielen Jahren ein neues und leistungsfähigeres
Güterwegesystem geschaffen wurde, ist der Hohlweg mit dem Namen
Fellingen nicht mehr gebraucht worden und geriet in Vergessenheit.
Es wurde Grünschnitt dort abgelagert, ja sogar als Friedhof
für alte Rebstöcke diente er. Der natürliche Bewuchs
und die Erosion durch Wasser taten ein Übriges. Im März dieses
Jahres wurden Sträucher und Bäume geschnitten bzw. ausgegraben
und knapp 600 m3 Material abtransportiert, um den Hohlweg wieder zu
einer Attraktion für Groß und Klein zu machen.
|

„Retten wir die Hohlwege“ lautete der
Titel einer von LH Dr. Erwin Pröll 1998 initiierten Aktion, die
für großes Echo gesorgt hatte. Hunderte Hohlwege in unserem Bundesland
wurden dokumentiert und ins Bewusstsein der Bevölkerung zurückgeholt.
Im Rahmen eines Wettbewerbes wurden mehr als 120 Projekte eingereicht,
um diese Naturschätze zu erhalten und einer dauerhaften Nutzung
zuzuführen, sogar ein eigener Hohlweg-Lehrpfad wurde in Langenlois
bei Krems angelegt.
Höhepunkt dieser Aktion war das Hohlwegfest
in Unterstinkenbrunn im Jahr 2000, zu dem mehr als 5.000 Besucher
gekommen waren. Wie Hohlwege entstanden Hohlwege gibt es hauptsächlich
im Weinviertel – und in China. Voraussetzung war passender Boden.
Löss wurde von Hufen der Zugtiere und Rädern gelockert, das abfließende
Wasser grub im Laufe der Zeit den Weg immer tiefer ein. Noch heute
gibt es in NÖ zahlreiche Hohlwege mit mehr als 8 m tiefen senkrechten
Lösswänden. Hohlwege – einzigartige Biotope Hohlwege sind für
zahlreiche Tiere und Pflanzen ein letztes Rückzugsgebiet. Steinkauz,
Bienenwolf, Furchenbiene, Gottesanbeterin oder Bienenfresser sind
hier ebenso zu Hause wie seltene und bedrohte Pflanzen.
|
zurück zur Übersicht
kostenloses Broschüren-Abo bestellen
|