NÖ gestalten - Tipps rund ums Bauen

Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 117 (Oktober 2007)

 

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„NÖ gestalten“

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Neue Holzbauweise im Waldviertel

Neue Holzbauweise im Waldviertel

Neue Holzbauweise im Waldviertel

Neue Holzbauweise im Waldviertel

Neue Holzbauweise im Waldviertel

Massiv-Holz-Mauer aus Fichten-Brettern

Die Massiv-Holz-Mauer (kurz MHM) wird aus
bis zu 15 Lagen gekreuzten, 24mm starken und einseitig gerillten Fichten-Brettern hergestellt und mit Aluminium-Rillenstiften verpresst. Die Wandelemente wurden individuell im Werk vorgefertigt und mit einem Baukran vor Ort aufgestellt. Sie wurden in diesem Fall verputzt, hätten aber auch mit diversen Materialien wie z. B. Holz verkleidet werden können.

 

 

Neue Holzbauweise
im Waldviertel

Am Siedlungsrand von Willings bei Windigsteig (Bezirk Waidhofen/Thaya) entstand in nur viermonatiger Bauzeit das Wohn- und Bürohaus eines Architekten in einer neuen Holzbauweise.

Das erste Haus in Ostösterreich, das in der MHM-Bauweise (siehe Kasten links) errichtet wurde, ist als Niedrigenergiehaus konzipiert, es besitzt eine Wohnraumlüftung mit Erdvorwärmung samt Wärmerückgewinnung und wird mit zwei Kaminöfen und einigen Elektropaneelen beheizt.

Die Gebäudeform wurde so gewählt, dass sich alle Nutzflächen im Erdgeschoß befinden.
Das Gebäude ist nicht unterkellert, dafür wurde ein Nebengebäude errichtet.

Der Wohntrakt ist süd-orientiert, der Bürotrakt mit Ost-, Süd- und Westbelichtung ist sehr hell und das Nebengebäude bildet den Abschluss des Wohnhofes, der sich nach Osten mit einer Aussicht in die hügelige Waldviertler Landschaft öffnet. Die U-förmige Bebauung schützt die Benutzer der Lärchenholzterrasse im Innenhof vor dem Nordwestwind.

Die Baukörperkomposition mit Pultdächern wurde höhenmäßig gestaffelt, wobei der Wohntrakt am höchsten ausgeführt wurde. Der Bürotrakt ordnet sich unter und das kleine Nebengebäude weist die geringste Gebäudehöhe auf. Aus Wartungs- und Pflegegründen wurde das Gebäude größtenteils verputzt, die Dreiecksgiebel und einige Felder zwischen den Fenstern sind mit Holzverschalungen beplankt worden.

Die Planung erfolgte durch DI Reinhold Herout.

 

 

 

 

 

 

 

 

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