Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 118 (Dezember 2007)

 

Broschüre

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„NÖ gestalten“

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Zuschriften
per e-mail:
mail@noe-gestalten.at
oder direkt an:
LH Dr. Erwin Pröll,
Landhausplatz 1,
3109 St. Pölten.

Wir bitten um
Verständnis, dass nur
ein kleiner Teil der
Zuschriften abgedruckt
werden kann.
Die Redaktion behält
sich Kürzungen vor.

 

 

Holzkisten

> Aus Leserzuschriften entnehme ich, dass nicht ich allein die modernen Häuser in Kistenform hässlich finde. Energiesparend und mit viel Holz gebaut, lässt sich sicherlich gut darin wohnen – zum Glück sieht man von dort die äußere Form nicht.
Gerda Schneider, 2345 Brunn/Gebirge

> Alles, was Energieverbrauch vermeiden hilft, gehört gefördert. Eine Anmerkung zu Niedrigenergie- und Passivhäusern im traditionellen Stil: Diese gefallen mir und allen, mit denen ich darüber gesprochen habe, wesentlich besser als extravagante „Schachteln“.
Ossi Reiter, 2500 Baden

> Holz ist ein schöner und guter Baustoff, aber es kommt auch auf eine harmonische Verwendung an. Einfach eine Kiste hinzuklotzen ist nicht lobenswert.
Erich Czwiertnia, 2500 Baden

 

Sammelmappe

> Da ich nicht alle Hefte von „NÖ gestalten“ (die ich seit Jahren beziehe) aufheben kann, habe ich Mappen angelegt und die wichtigsten Serien darin gesammelt: Wasser, Bäume, Bildstöcke, Spione und Humor in Bildern (wer da blättert, lacht herzlich).
Gerda Schneider, 2345 Brunn/Geb.

 

Nützlingshotels

> Es ist mir schon lange ein Bedürfnis, Ihnen für die regelmäßige Zusendung Ihrer sehr gut und interessant gestalteten Broschüre zu danken. Auf Seite 61 der Ausgabe 117 haben Sie „Nützlingshotels“ erwähnt. Vielleicht könnten Sie einmal eine Beschreibung oder einen Bauplan zum Nachbauen bringen.
Otto Riesinger, 3121 Karlstetten

Anm. der Redaktion: Wir werden
dies in Ausgabe 119, rechtzeitig zu
Frühlingsbeginn, tun.

 

Zuagroast

> Mit Eifer lese ich diese Broschüre. Ich liebe alte Bauernhäuser und ich finde es schön, wenn man sie originalgetreu renoviert. Auch die Spalte „Zuagroast“ gefällt mir gut. Ich bin auch eine „Zuagroaste“, mittlerweile schon 39 Jahre in Eichgraben und ich würde nie mehr weggehen.
Rosa Sejkora, 3032 Eichgraben

 

Innenhöfe

> Die Beiträge zum Thema Innenhof, wo der Privatbereich nicht einzusehen ist, sind wichtig. Bei Neubauten vermisse ich derartige Gestaltungen fast immer. Das Haus steht mitten im Garten und alle Leute sehen den Privatbereich.
Margarete Triebaumer, 7071 Rust

> In Ihrer Broschüre propagieren Sie vehement die Innenhöfe, die besonders charakteristisch für das Weinviertel sind. Nun haben diese sicher Vorteile, speziell in windanfälligen Gegenden oder Bereichen mit starkem Straßenverkehr. Aber bedenken Sie auch, dass dadurch der Kontakt mit den Nachbarn oder auch Spaziergängern massiv eingeschränkt wird. Dadurch ist die Gefahr der Anonymisierung, die z. B. ja in städtischen Wohnanlagen bedauert wird, auch im ländlichen Raum stark gegeben. Auch kann ich mir vorstellen, dass ein Einzelbewohner (der Partner kann ja auch berufsbedingt länger abwesend sein) sich lieber in einem Garten aufhält, wo die Kommunikation nach außen leichter möglich ist. Vielleicht sollten Sie auf diesen Umstand einmal hinweisen, damit nicht in Zukunft Pensionisten, die alleine im Innenhof sitzen, nur mehr vom Notruf abhängig sind.
DI Josef Graf, 3370 Ybbs

 

Schuhschachteln

> Mit den Schuhschachtelhäusern kann ich mich leider noch immer nicht anfreunden. Kann nicht in jedem Ort eine Siedlung mit nur solchen Häusern gebaut werden, damit diese unter sich bleiben – sie passen nämlich größtenteils nicht in eine normale Siedlung.
Gabi Fanto, 2700 Wr. Neustadt

> In Ausgabe 117 sind wieder Objekte vorgestellt, die eine Schande für die Baukultur sind. Was ich noch bekrittle ist, dass immer wieder Bauten vor und nach der Renovierung gezeigt werden, aber die Perspektiven der Aufnahmen verschieden sind. Hat man etwa Scheu vor der Tatsache, dass nicht alles so gut ist wie gewünscht?
Josef Rauch, 3911 Rappottenstein

> Nette Häuser zu renovieren sollte immer unser Anliegen bleiben. Sie zeigen von gelebtem Leben und sind landbezogen und ganz einfach schön. Dieses extrem moderne nüchterne fabriksmäßige Bauen passt nicht in unsere schöne Landschaft, ist vielleicht manchmal praktisch, aber kalt.
Christina Amri, 2231 Strasshof

> Ich finde Ihre Bemühungen um zeitgemäße Architektur gut und wichtig. Den „Ortsbild-Schützern“ sollte einmal erklärt werden, dass es in den Siedlungen keine wertvolle Gestaltung und somit auch kein schützenswertes Ortsbild gibt. Da stehen die Zeugnisse schlechten Geschmacks und die peinlichen Ergebnisse der Eigenplanung durcheinander, dass einem nur so graust.
Henry Simanek, 3300 Amstetten

 

Keller und Garage

> Ich könnte mir unser Haus nicht ohne Keller und Garage vorstellen. Wir fahren in die Garage: kein Regen, kein Eiskratzen. Und der dort abgestellte Tiefkühler braucht weniger Strom. Von November bis April benötigen wir keinen Eiskasten, da alles Essbare im Keller steht. Er ist auch Holzlagerraum, Bio-Sauna und Heizraum für das ganze Haus. Von dort gehen Luftschächte in jeden Raum und so haben wir keine Heizkörper. Wir können nur sagen: Ein Neubau nur mit genügend Wärmeisolierung, Keller, Garage und Kollektor!
Renate Billeth, 2125 Neubau

 

Puchberg

> Ich bin in Puchberg aufgewachen; die Renovierung ist hervorragend gelungen, eine Augenweide im Zentrum!
Gabriela Fugger, 2731 Urschendorf

 

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