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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 118 (Dezember 2007) |
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Holzkisten > Aus
Leserzuschriften entnehme ich, dass nicht ich allein die modernen Häuser
in Kistenform hässlich finde. Energiesparend und mit viel Holz
gebaut, lässt sich sicherlich gut darin wohnen zum Glück
sieht man von dort die äußere Form nicht. > Alles,
was Energieverbrauch vermeiden hilft, gehört gefördert. Eine
Anmerkung zu Niedrigenergie- und Passivhäusern im traditionellen
Stil: Diese gefallen mir und allen, mit denen ich darüber gesprochen
habe, wesentlich besser als extravagante Schachteln. > Holz
ist ein schöner und guter Baustoff, aber es kommt auch auf eine
harmonische Verwendung an. Einfach eine Kiste hinzuklotzen ist nicht
lobenswert.
Sammelmappe > Da
ich nicht alle Hefte von NÖ gestalten (die ich seit
Jahren beziehe) aufheben kann, habe ich Mappen angelegt und die wichtigsten
Serien darin gesammelt: Wasser, Bäume, Bildstöcke, Spione
und Humor in Bildern (wer da blättert, lacht herzlich).
Nützlingshotels > Es
ist mir schon lange ein Bedürfnis, Ihnen für die regelmäßige
Zusendung Ihrer sehr gut und interessant gestalteten Broschüre
zu danken. Auf Seite 61 der Ausgabe 117 haben Sie Nützlingshotels
erwähnt. Vielleicht könnten Sie einmal eine Beschreibung oder
einen Bauplan zum Nachbauen bringen. Anm. der Redaktion: Wir werden
Zuagroast > Mit
Eifer lese ich diese Broschüre. Ich liebe alte Bauernhäuser
und ich finde es schön, wenn man sie originalgetreu renoviert.
Auch die Spalte Zuagroast gefällt mir gut. Ich bin
auch eine Zuagroaste, mittlerweile schon 39 Jahre in Eichgraben
und ich würde nie mehr weggehen.
Innenhöfe > Die
Beiträge zum Thema Innenhof, wo der Privatbereich nicht einzusehen
ist, sind wichtig. Bei Neubauten vermisse ich derartige Gestaltungen
fast immer. Das Haus steht mitten im Garten und alle Leute sehen den
Privatbereich. > In
Ihrer Broschüre propagieren Sie vehement die Innenhöfe, die
besonders charakteristisch für das Weinviertel sind. Nun haben
diese sicher Vorteile, speziell in windanfälligen Gegenden oder
Bereichen mit starkem Straßenverkehr. Aber bedenken Sie auch,
dass dadurch der Kontakt mit den Nachbarn oder auch Spaziergängern
massiv eingeschränkt wird. Dadurch ist die Gefahr der Anonymisierung,
die z. B. ja in städtischen Wohnanlagen bedauert wird, auch im
ländlichen Raum stark gegeben. Auch kann ich mir vorstellen, dass
ein Einzelbewohner (der Partner kann ja auch berufsbedingt länger
abwesend sein) sich lieber in einem Garten aufhält, wo die Kommunikation
nach außen leichter möglich ist. Vielleicht sollten Sie auf
diesen Umstand einmal hinweisen, damit nicht in Zukunft Pensionisten,
die alleine im Innenhof sitzen, nur mehr vom Notruf abhängig sind.
Schuhschachteln > Mit
den Schuhschachtelhäusern kann ich mich leider noch immer nicht
anfreunden. Kann nicht in jedem Ort eine Siedlung mit nur solchen Häusern
gebaut werden, damit diese unter sich bleiben sie passen nämlich
größtenteils nicht in eine normale Siedlung. > In
Ausgabe 117 sind wieder Objekte vorgestellt, die eine Schande für
die Baukultur sind. Was ich noch bekrittle ist, dass immer wieder Bauten
vor und nach der Renovierung gezeigt werden, aber die Perspektiven der
Aufnahmen verschieden sind. Hat man etwa Scheu vor der Tatsache, dass
nicht alles so gut ist wie gewünscht? > Nette
Häuser zu renovieren sollte immer unser Anliegen bleiben. Sie zeigen
von gelebtem Leben und sind landbezogen und ganz einfach schön.
Dieses extrem moderne nüchterne fabriksmäßige Bauen
passt nicht in unsere schöne Landschaft, ist vielleicht manchmal
praktisch, aber kalt. > Ich
finde Ihre Bemühungen um zeitgemäße Architektur gut
und wichtig. Den Ortsbild-Schützern sollte einmal erklärt
werden, dass es in den Siedlungen keine wertvolle Gestaltung und somit
auch kein schützenswertes Ortsbild gibt. Da stehen die Zeugnisse
schlechten Geschmacks und die peinlichen Ergebnisse der Eigenplanung
durcheinander, dass einem nur so graust.
Keller und Garage > Ich
könnte mir unser Haus nicht ohne Keller und Garage vorstellen.
Wir fahren in die Garage: kein Regen, kein Eiskratzen. Und der dort
abgestellte Tiefkühler braucht weniger Strom. Von November bis
April benötigen wir keinen Eiskasten, da alles Essbare im Keller
steht. Er ist auch Holzlagerraum, Bio-Sauna und Heizraum für das
ganze Haus. Von dort gehen Luftschächte in jeden Raum und so haben
wir keine Heizkörper. Wir können nur sagen: Ein Neubau nur
mit genügend Wärmeisolierung, Keller, Garage und Kollektor!
Puchberg > Ich
bin in Puchberg aufgewachen; die Renovierung ist hervorragend gelungen,
eine Augenweide im Zentrum!
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