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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 118 (Dezember 2007) |
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Dezente Ziel dieses Um- und Ausbaus in Ternitz (Bezirk Neunkirchen) war, mehr Platz zu schaffen und gleichzeitig die Wohnqualität auf einen heutigen Standard zu bringen. Die Straßenfront wurde zur Gänze
im Bestand erhalten, mit der (dezenten) Farbgestaltung und der Neugestaltung
des Zugangs und des Einfahrtstores allerdings bewusst ein Zeichen gesetzt.
Die abgekappte Geometrie der Giebelfront wurde zu einer homogen symmetrischen
Form ergänzt (Holzriegelkonstruktion mit Lärchen-Sichtschalung),
wodurch auch nach außen hin Alt (die Form) und Neu
(die Baustoffe) ablesbar wurden. Funktionskonzept Energietechnik Konstruktion Die kleinen Nebengebäude wurden abgerissen,
um eine klarere Lösung für den Zubau (Holzriegelwände
mit Sichtschalung und einer Brettstapeldecke als Flachdachkonstruktion)
zu erhalten. Der Zubau (Wohnbereich) dient gleichzeitig als großzügige
Terrasse für das Obergeschoß (Privatbereich). Gestaltung Weiters wurde aber auch viel Wert darauf gelegt,
die alte Bausubstanz, die Geschichte der alten Gemäuer, sichtbar
zu machen und in die Gestaltung und ins Wohnen mit einzubeziehen.
So wurde etwa eine alte Dippelbaumdecke freigelegt, ebenso die tragende
Natursteinmittelmauer, die auf der einen Seite im Eingangsbereich sichtbar
ist, und auf der anderen Seite in der Küche hinter Glas als Rückwand
zwischen Unter- und Oberschränken dient. Die Planung erfolgte durch
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