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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 119 (März 2008) |
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Foto: Josef Limberger |
Wo dürfen Schwalben Bis vor wenigen Jahrzehnten durften die Rauchschwalben
ihre Nester nicht nur in den Ställen, sondern auch im Hausflur
und sogar in der Küche bauen. Das ist vorbei: Reinlichkeit in Haus
und Hof sind inzwischen oberstes Gebot, die Glücksboten von einst
werden ausgesperrt. So helfen Sie den Schwalben - Rauchschwalben nisten meist als Einzelpaar.
Wenn ein Partner im Nest brütet, sitzt der andere häufig in
Nestnähe auf Simsen, Leitungen, Pfosten. Daher: Sitzmöglichkeiten
für die Vögel gezielt errichten (Zäunen, Pfosten, Leinen
vor dem Brutplatz). - Da die Flächen im Siedlungsraum zunehmend
versiegelt werden, finden die Vögel immer seltener Lacken mit Baumaterial.
Ein wenig aushelfen kann man da, indem man zur Nestbauzeit im Mai und
Juni im Garten eine Plane mit lehmiger Erde und Wasser füllt. Das
Feuchthalten von Mulden tut den gleichen Dienst. - Auf glatten Hauswänden rutschen die
Nester oft ab. Abhilfe schafft ein schmales Schwalbenbrett, das stützend
unter das Nest montiert wird. - Rauchschwalben brüten gerne in Gebäuden,
daher ist es für sie wichtig, den Einflug in die Gebäude (z.
B. Ställe) offen zu halten und darauf zu achten, dass sie am Fenster
nicht von Katzen abfangen werden können. - fachgerecht montierte Kunstnester werden
von den Schwalben dort angenommen, wo sie selbst ein Nest bauen würden,
es ihnen aber aus Mangel an Lehm nicht möglich ist. (Bezugsquelle:
siehe Kasten) - Neben geeigneten Nistplätzen brauchen
die Schwalben auch ein reiches Angebot an Insekten, damit sie ihre Brut
satt kriegen; der Einsatz von Chemikalien im Garten verringert das Nahrungsangebot
empfindlich. Quelle: Naturschutzbund NÖ
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