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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 119 (März 2008) |
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Fotos: BM Günther Werner
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Krems: Drei unterschiedliche Ein baukulturell wertvolles Gebäude erhielt zwei Zeugen heutiger Baukultur zur Seite gestellt, um das Grundstück optimal zu nutzen. Die Liegenschaft Spitalgasse 68 befindet
sich am südlichen Rand der Kremser Altstadt und hatte vor dem Umbau
eine über Jahrhunderte gewachsene, durch Zu- und Umbauten überformte
Bebauung mit historischem Kern und mehreren kleinen Innenhöfen.
Die Bausubstanz des unter Denkmalschutz stehenden 2-geschoßigen
Wohnhauses, das sich direkt an der Straßenfluchtlinie befindet,
ist großteils dem 15. Jahrhundert zuzuordnen Teile davon
stammen möglicherweise aus dem 13. Jahrhundert und könnten
die Grundmauern eines Stadtturmes gewesen sein. Seit dem Abriss des westseitig gelegenen Wohngebäudes
Spitalgasse 8 klaffte hier außerdem eine Baulücke. Fehlende Investitionen in den letzten Jahrzehnten
führten zum desolaten Zustand der Gebäude, eine komplette
Neugestaltung wurde notwendig. Planungsaufgabe Zusammengefasst bedeutet dies eine Erhaltung
der Altsubstanz in Kombination mit zeitgemäßem, innerstädtischem
Wohnen mit hohem Anspruch an die Wohnqualität. Dazu wurde das historische Gebäude behutsam
renoviert. Im Hof entstand ein moderner 4-geschoßiger Bau mit
7 Wohneinheiten und in der Baulücke ein schmales zusätzliches
Wohngebäude, das den Blick auf die historische Substanz frei lässt. Die Planung erfolgte durch BM Günther Werner und DI Gerhard Lotter, 3500 Krems.
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