Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 119 (März 2008)

 

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„NÖ gestalten“

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Zu- und Umbau in St. Peter /Au

Zu- und Umbau in St. Peter /Au

Zu- und Umbau in St. Peter /Au

 


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Zu- und Umbau in St. Peter /Au

Zu- und Umbau in St. Peter /Au

Zu- und Umbau in St. Peter /Au

Fotos: Familie Engelke

 

 

St. Peter/Au:
Umbau eines 60er-Jahre-Hauses

Eine Familie hat bei der Sanierung ihres Hauses in St. Peter in der Au (Bezirk Amstetten) wirtschaftliche Überlegungen mit einer deutlichen Steigerung der Wohnqualität vereint.

Obwohl sich die Wohnfläche durch den Umbau verdoppelt hat, konnte die Energiekennzahl durch entsprechende Bau- und Dämmmaßnahmen um 72% reduziert werden. Die alte Ölheizung wurde durch einen modernen Gasbrennwertkessel ersetzt (der Gasanschluss war schon bis zum Haus vorhanden). Insgesamt wurden Heizung, Elektrik und Wasser (für Garten und WC dient ein Hausbrunnen) komplett neu installiert.

Aus wirtschaftlichen Überlegungen wollten die Besitzer so viel wie möglich von der vorhandenen Substanz verwenden und so blieben beim Umbau Keller und Erdgeschoßmauern beinahe vollständig in der ursprünglichen Form erhalten. Es wurden nur zwei Wände im Erdgeschoß entfernt.

Ebenso wurden die vorhandenen Fensteröffnungen inklusive der Überlager belassen und nur derart verändert, dass im Erdgeschoß mehrere Fensteröffnungen bis zum Boden ausgestemmt wurden. Dadurch ergibt sich natürlich eine wunderbar helle, lichtdurchflutete Stimmung.
Unter der jetzigen Terrasse ist noch die ursprüngliche Garageneinfahrt vorhanden (die alte Garage war im Kellergeschoß); dieser Raum unter der Terrasse dient nun zum Abstellen diverser sperriger und wetterempfindlicher Gartensachen.

Diese Garageneinfahrt hatte den vorderen Teil des Gartens richtiggehend zerschnitten, darüber hinaus war eine Schneeräumung dieser doch sehr langen Zufahrt kaum durchführbar und damit die vorhandene Garage gerade im Winter wenig nutzbar.

Die neue Garagensituation wurde deshalb auf Straßenniveau vor dem Haus errichtet und besteht aus einer Doppelgarage (hier stehen z. B. alle Fahrräder der Familie) sowie einem gedeckten Stellplatz für zwei Autos. Damit ist gleichzeitig zwischen Garage und Haus eine Innenhofsituation entstanden.

Im Garten hinter dem Haus wurde der Altbaumbestand erhalten und um zahlreiche neue Sträucher und Pflanzen ergänzt. Auch ein erster kleiner Naschgarten wurde angelegt.

Ein besonderes Erlebnis bietet letztendlich auch die Dachterrasse, die durch eine aufklappbare Lichtkuppel betreten wird. Obwohl das Haus im Ortszentrum steht, sitzt man hier oben praktisch mitten in der wunderbaren, lieblichen Landschaft des Mostviertels und genießt einen großartigen weiten Rundblick.

Planung, Projekt- und Bauleitung:
Architekt DI Wolfgang Schaffer, 4020 Linz. 

 

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