Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 120 (Juni 2008)

 

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„NÖ gestalten“

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Platzgestaltung in Rauchenwarth

Platzgestaltung in Rauchenwarth

Platzgestaltung in Rauchenwarth

 

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Platzgestaltung in Rauchenwarth

Platzgestaltung in Rauchenwarth

Fotos: BM Christian Förster

 

 

Rauchenwarth:
Ein Platz für alle Bewohner

Mehr Leben in der Gemeinde Rauchenwarth (südlich von Wien) durch die Umgestaltung des Platzes.

Dem von der Gemeinde Rauchenwarth erteilten Planungsauftrag für die Neugestaltung eines Platzes lagen mehrere Eckpfeiler zu Grunde:

1. Gestaltung des öffentlichen Raumes zwischen dem Meierhof aus dem 14. Jh. und der neu erbauten Wohnhausanlage aus dem 21. Jh. sowie den anschließenden Häusern aus dem 19. und 20 Jh.

Die Verbindung von Alt zu Neu wurde abgestuft ausgeführt und in einem sanften, kaum merkbaren Übergang geplant: Mit Gestaltungselementen wie dem Traufenpflaster, mit Doppeladlerziegel und verschieden farbigen Kiesfüllungen, der mit Granit gepflasterten Straße im Park (so geführt, als wäre Sie immer schon vorhanden gewesen) und einem Naschgarten mit Obstbäumen und Obststräuchern für die Kinder zur Wohnhausanlage hin, wurde eine neue Einheit zwischen den neuen Bauwerken und dem Altbestand geschaffen.

Nähe zur Welt: Im Bereich der Sonnenuhr im Park symbolisiert der mehrfarbige Kiesstern die 5 Erdteile. Garten der Besinnung: Als Symbol der Weisheit wurde die Eule in die Formensprache aufgenommen und mittels Gras und Kiesflächen dargestellt.

2. Die Erarbeitung einer kleinräumigen Erholungslandschaft im Parkbereich mit Sitzbänken, Rosengarten, Zierelementen wie Brunnen, Vogeltränken, Sonnenuhren, Alpinum und Blütenhecken für die Bevölkerung und Gäste der Gemeinde. Es ist dadurch ein „Garten der Sinne“ entstanden.

3. Schaffung eines erweiterten Veranstaltungsbereiches für das Kulturzentrum und Gemeindezentrum Meierhof. Durch die Neugestaltung des beschädigten und unattraktiven Straßenraumes vor dem Meierhof konnte ein Veranstaltungsbereich für 400 Personen geschaffen werden. Im gartenartigen Park finden zusätzlich bis zu 300 Personen Platz.

Die Planung erfolgte durch BM Christian Förster,
2331 Vösendorf.

 

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