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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 121 (September 2008) |
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Foto: Walter Hasslinger |
Heitzing bei Gerolding: Kalkbrennen war früher ein sehr wichtiges
bäuerliches Gewerbe. Der im Ofen bei ca. 1.000 Grad gebrannte Kalk
wurde mit Wasser gelöscht. Sand mit Löschkalk vermischt wurde
zu Kalkmörtel, dem früher wichtigsten Bindemittel des Bauwesens. Drei Personen waren damals beim Kalkofen in
Heitzing bei Gerolding (Dunkelsteiner Wald) beschäftigt. Pro Brand
war eine Woche Arbeit im Steinbruch notwendig. Der Brand selber dauerte
48 Stunden und benötigte 20 bis 24 m3 Holz. Nach vierjähriger Arbeit und vielen ehrenamtlichen
Arbeitsstunden soll dieses Werk am 21. September bei einem großen
Fest seinen Abschluss finden. Aus einem verwachsenen Steinhaufen
ist ein beeindruckendes Bauwerk entstanden, auf das der Ort zu Recht
stolz ist, erklärt Walter Hasslinger, Obmann der Dorferneuerung
Gerolding. Nähere Info über das Kalkbrennen
sowie über die oder beim Kalkofenfest in Heitzing bei Gerolding am 21. 9. 2008.
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