Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 122 (November 2008)

 

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„NÖ gestalten“

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NÖ gestalten: Verleihung der Goldenen Kelle

NÖ gestalten: Verleihung der Goldenen Kelle

NÖ gestalten: Verleihung der Goldenen Kelle

NÖ gestalten: Verleihung der Goldenen Kelle

NÖ gestalten: Verleihung der Goldenen Kelle

Fotos: Harald Böckl

 

 

 

Ein großes Fest der Ortsbild-Familie

Zu einem stimmungsvollen Fest kam Niederösterreichs Ortsbild-Familie am 4. Oktober in Grafenegg zusammen: Mehr als 1.500 Gäste waren anwesend, als LH Dr. Erwin Pröll die Goldene Kelle an die neun Gewinner des Gestaltungswettbewerbes von
„NÖ gestalten“ verlieh.

Schon zur Tradition geworden ist das Fest anlässlich der Verleihung der Goldenen Kelle, das heuer zum 26. Mal stattfand.

Das Spektrum der prämierten Bauwerke war breit: vom Stadel im „Hintaus“ bis hin zum Passivhaus. Eine Vielfalt, die zeigt, dass Baugestaltung in Niederösterreich auf allen Ebenen große Bedeutung erlangt hat.

In seiner Rede betonte Landesbaudirektor DI Peter Morwitzer, dass die Harmonie zwischen Altem und Neuem ein wesentlicher Beitrag zu einer lebenswert gestalteten Umwelt sei und gab gleichzeitig die Schwerpunkte für die kommenden Jahre vor: „Wir müssen uns verstärkt Themen wie Siedlungsentwicklung und Ortserweiterung widmen. Parallel dazu suchen wir schon jetzt Antworten auf Fragen, die sich erst morgen stellen werden, wie beispielsweise die Auswirkungen der sich verändernden Alterspyramide auf die Bautätigkeit oder wie man mit den vorhandenen Ressourcen richtig umgeht.“

LH Dr. Erwin Pröll, Initiator von „NÖ gestalten“, strich die Bedeutung zeitgemäßer Gestaltung hervor. Getreu dem Motto „Niemand baut für sich allein, jeder gestaltet die Umwelt der anderen mit“, sei Niederösterreich auch in Gestaltungsfragen bereits zu einem Vorbild in Österreich und in Europa geworden. Gleichzeitig warnte der Landeshauptmann: „Wir müssen aufpassen, dass uns die Euphorie über gelungene Neubauten nicht die Sicht auf jene wertvolle alte Bausubstanz verstellt, die wir erhalten sollten. Setzen wir der Gewalt der Spitzhacke die Macht des Verstandes und des Herzens entgegen!“

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