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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 122 (November 2008) |
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Grün entlang
unserer Straßen > Der Leserbrief „Straßenränder als Refugium“ spricht mir aus der Seele. Ich habe mich auch immer gefreut, dass sich trotz Intensivierung der Landwirtschaft die Wildblumen an den Straßenrändern gehalten haben. > Es ist höchste Zeit, wenigstens die Straßenbegleitflächen, die sich – paradoxerweise – zu letzten Refugien von Wildpflanzen und -tieren entwickelt haben, zu schonen und zu schützen. Derzeit wird ja österreichweit alles, was grünt und blüht oder gar lebt, mit Gift oder Mordinstrumenten ausgerottet, egal, ob es aussterbende Pflanzen oder Refugien bzw. Nester oder Schlafplätze für Tiere sind.
Die meisten Verantwortlichen und ihre Hausarbeiter o. ä. wissen ja oft gar nicht, was sie anrichten. Und Geld und Energie würde auch noch gespart!
Zur Broschüre „NÖ gestalten“ >Wir freuen uns jedes Mal über Ihre Broschüre. Jeder will sie als Erster lesen. > In so manche Fotos bin ich versunken, so schön sind diese – auch Kleinigkeiten oder banale Dinge können ganz spektakulär wirken! Auf jeden Fall animiert mich die Broschüre zur Nachahmung. > Wenn nur die Gemeindeverantwortlichen sich Ihre Broschüre öfter und genauer anschauen würden, gäbe es nicht so viele Entgleisungen in Sachen „Bauen“ in NÖ. > Wir finden Ihre Broschüre sehr, sehr gut. Mein Man baut mir schon ein Nützlingshotel. > Wunderbar, wie hoch das Niveau dieser Broschüre ist. Wir haben – über viele Jahre hinweg – viel Wertvolles daraus lernen und profitieren dürfen.
Siedlung: offen
oder geschlossen? > Zum Thema „offen oder geschlossen“ meine ich: natürlich nur geschlossen, dies hat nur Vorzüge. Aber: Das Problem liegt auch bei den Gemeindeverantwortlichen, hier sollte mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden.
Schiach oder schön? > Ob etwas schiach oder schön ist, kommt nur auf den Blickwinkel des Betrachters an. Dass „moderne Bauten“ (mit Pultdach) als Niedrigenergiehäuser bezeichnet werden, kommt daher, dass anfangs diese Häuser eben mit Pultdach errichtet wurden. Schaut man heute Häuser aus der Jugendstilzeit oder aus dem Barock an, erfreut sich unser Auge. Ob man das in 100 Jahren von den heutigen Bauten auch sagen wird können?
Vom Bungalow zum Zweifamilienhaus > Ich möchte den Eigentümern herzlich zu ihrer Umgestaltung gratulieren! Diese Lösung ist – schon rein optisch von außen – wirklich gelungen. Die Art von Bungalow, wie das bestehende Haus war findet man leider viel zu oft. Ich empfinde sie als bedrückend, haben diese Häuser doch ein so niedriges, großes, fast immer dunkles Dach: als trüge es einen viel zu großen Hut auf dem Kopf. Die Neugestaltung mit dem Tonnendach ist mutig – vor allem für doch sehr konservativ eingestellte Menschen wie mich. Doch es hat sich ausgezahlt. Toll! Ich denke, dass die Farbgebung auch sehr viel dazu beigetragen hat. Das Weinrot mit dem Weiß macht sich sehr gut.
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