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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 123 (März 2009) |
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Fotos: Andreas Buchberger, Wien |
Gerasdorf: Klare, kompakte Formen und Räume mit Qualität Ein klarer kompakter Baukörper, die Breitseite nach Süden ausgerichtet, die Fenster vom Sonnenstand bestimmt. So präsentiert sich das in Massivbauweise errichtete Passivhaus einer jungen Familie aus Gerasdorf bei Wien. Die architektonische Zutat besteht aus einem Anbau in Holzbauweise, der das Grundstück gegen Einsicht von der Straße aus abschirmt. Carport und Eingangszone finden darin Platz, obenauf befindet sich ein Sonnendeck im Lärchenkleid. Die strikten Vorgaben des Passivhausinstitutes in Darmstadt haben die Planer ernst genommen, nach denen es auch zertifiziert wurde. Es wurde nach allen Regeln der Kunst energetisch und ökologisch optimiert. Bei der Nordfassade wurde auf Fenster verzichtet. Die Energie gewinnenden Öffnungen befinden sich auf der Süd- und Westseite. Die Fassade ist bis unter die Bodenplatte im Keller mit einem dicken Mantel aus Wärmedämmung überzogen, die thermische Hülle ist nachgewiesenermaßen dampfdicht hergestellt. Den Wärmebrücken wurde mit thermischen Trennungen aus Purenit, Sylomer und Edelstahl der Kampf angesagt. Die Lüftungsanlage wird mit vom Erdreich vorgewärmter Zuluft gespeist, die das Haus temperiert und auch für Warmwasser sorgt. Für einen Kamin gab es keinen Bedarf. Doch nicht nur im Winter hat dieses Haus seine unbestrittenen Vorteile: Während der Hitzeperiode im heurigen Sommer mit Spitzentemperaturen von fast 40°C war es im Hausinneren angenehm kühl mit 24°C. Der Sonnenschutz bestehend aus Raffstoren wurde von den Bauherren konsequent eingesetzt. Die Planung erfolgte durch DI Thomas Abendroth,
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