Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 123 (März 2009)

 

Broschüre

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„NÖ gestalten“

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oder direkt an:
LH Dr. Erwin Pröll,
Landhausplatz 1,
3109 St. Pölten.

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Die Redaktion behält
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Interessante Themen, nützliche Ratschläge

> Hochinteressant, Eure Themen, auch für Querleser.
Mag. Heimo Fanck, 1030 Wien

> Kapellen, Bildstöcke und andere Kleindenkmäler, hier angeführt, würden auch zu oft notwendigen Renovierungen führen bzw. anregen. „NÖ gestalten“ verändert vorbildlich die Ortsbilder auch in anderen EU-Staaten, wie Tschechien, Ungarn und der Slowakei.
Anton Padua, 5351 Aigen-Voglhub

> Nützliche Ratschläge für Bauherren, sinnvolle Anleitungen zum Um- und Zubau, schöne Beispiele zur Gartengestaltung, Anregung für Nützlingsunterkünfte und viele schöne Bilder zu all den Ratschlägen – das muss man anerkennen! Auch die lebensnahen Geschichten sowie die einzigartigen Aufnahmen von den Spionen – man weiß nicht, was man hervorheben soll. Ich freue mich immer über die Broschüre.
Stefanie Siedl, 3871 Nagelberg

> Ein großes Dankeschön für Ihre Borschüre mit vielen Erinnerungen an meine Heimat (Hollabrunn). Mit Freude lesen und betrachten wir jedes Heft mehrmals und in Gedanken bin ich wieder in meiner Heimat.
Annemarie Köhler, Karlsruhe (D)

> Diese Broschüre ist wohl einmalig in Österreich und jedenfalls für unsere Familie eine große Bereicherung.
Armin Gstöttner, 6068 Mils (Tirol)

> Danke für Ihre sehr informative und nett gemachte Broschüre und für Ihre Idee, gute Beispiele für Städtebau und Dorfgestaltung in der Bevölkerung bewusst zu machen.
DI Horst Krumpholz, Neuhaus (D)

Ich bin total begeistert von Ihrer Zeitschrift und habe eine Riesenfreude an den Artikel und tollen Bildern.
Cornelia Stroh, 2512 Tribuswinkel

> Gratulation: Ihr Angebot in NÖ ist super. Das Heft 123 gefällt mir sehr gut. Davon können andere Bundesländer nur träumen.
Angelika Petscharnig, 2331 Vösendorf

 

Lüftungsöffnungen

> Ich bin ganz überrascht über die verschiedenen schönen Lüftungsöffnungen an Heustadln. Da ich im ländlichen Raum wohne, sehe ich die Schönheit der alten Stadel täglich. Diese Besonderheiten zu erhalten, ist lobens- und nachahmenswert.
Rosemarie Fröschl, 3314 Strengberg

 

Graue Energie

> Neben der Energiekennzahl für den Heizwärmebedarf der Häuser sollte auch eine Kennzahl angegeben werden, die Auskunft darüber gibt, wie viel „graue Energie“ (Anm: Energie, die zur Produktion der einzelnen Baustoffe und zu deren Transport notwendig ist) zur Errichtung eines Hauses notwendig ist. So könnte der Energiebedarf für unterschiedliche Baumaterialien (z. B. Glas, Beton oder Stahl versus Holzriegelbauweise, Lehm) oder Isoliermaterialien (Glaswolle, Steinwolle versus Zellulose, Schafwolle, Hanfisolierung) transparent und bewusst gemacht werden!
Fam. Eibl, 4451 Garsten

 

Monsterbauten und Würfelhäuser

> Häuser mit Flachdach ähneln eher Werkstätten als Wohnhäusern. Sie passen nicht in unsere schöne Natur.
Gabor Riedo, 2523 Tattendorf

> Die von mir sehr geschätzte Broschüre wird etwas zwiespältig. Einerseits treten Sie – dankenswerter Weise – für „Altes erhalten“ ein, andererseits werden im Wettbewerb um die Goldene Kelle Objekte vorgestellt, deretwegen kaum jemand eine NÖ-Tour starten wird. Kann man zweckmäßiges und energiesparendes Bauen nicht stilgerechter gestalten?
Ing. Erich Blauensteiner, 1190 Wien
Anm. d. Red.: Sie sprechen ein generelles Problem an, das auf eine Lösung wartet. Im Urlaub oder bei Ausflügen begibt man sich in die Altstädte, in die Zentren der Dörfer, und genießt den Reiz der alten, gewachsenen Strukturen. Niemand würde irgendwo hin fahren, um in einer Siedlung spazieren zu gehen (egal, ob diese Satteldächer oder Pultdächer hat). Man sucht die Geborgenheit der klar definierten Räume, wie man sie in den alten Dorfzeilen oder auch in den Plätzen und Straßenzügen der Stadtzentren findet. Unsere „modernen“ Siedlungen lassen diese Raumqualität meist vermissen, da sie leider bloß eine Aneinanderreihung von Einfamilienhäusern im 3-Meter-Abstand zur Grundgrenze sind. In diesen Strukturen ist das Hauptproblem die unharmonische Anordnung und erst in zweiter Linie die Form der Häuser bzw. ihrer oberen Abschlüsse.

> Die Monsterbauten, die Broschüre 123 gezeigt werden, gehören verboten. Empfehlen Sie so etwas bitte nicht zur Nachahmung!
Maria Hinteregger, 3161 St. Veit/Gölsen

> Ich sehe mir gerne Ihre interessante und gut gemachte Broschüre an. Es werden schöne alte und schöne neue Häuser gezeigt. Es fällt mir aber auf, dass immer mehr kalt aussehende, kastenartige Häuser gebaut werden. Sie sind innen sicherlich geräumig und hell, aber außen unfreundlich. Kann man die Fassaden nicht hübscher gestalten? Wer soll in 30 Jahren wegen dieser Häuser zu uns kommen, um sich diese Kästen anzuschauen? Die Urlauber wollen sich wohl fühlen und etwas Schönes für das Auge haben, liebe und gemütliche Orte eben. Oder bin ich schon zu altmodisch?
Inge Schreiber, 2320 Schwechat
Anm. d. Red.: Ein harmonischer Neubau (selbst mit Pult- oder Flachdach) fügt sich in eine geschlossene Häuserzeile meist unauffällig ein und kann oft eine Bereicherung des Ortsbildes darstellen. In einer herkömmlichen Siedlung hingegen stehen die Häuser sehr oft beziehungslos zu einander. Diese Siedlungen zerstören in ihrer Rasterförmigkeit sowohl Ortsbild als auch Landschaft. Eine Ortsbild-Gestaltung im positiven Sinn ist bei vielen Siedlungen daher nicht gegeben.

> Die Würfelhäuser in Ausgabe 123 finde ich unansehnlich. Ich möchte darin nicht wohnen.
Edith Schlögl, 2483 Ebreichsdorf

 

Tipp zum Grundstückskauf

> Ergänzung zu Ausgabe 123, Seite 54: Beim Grundstückskauf unbedingt darauf achten, ob das Grundstück schon im Grenzkataster enthalten ist. Nur dann sind Fläche und Grenzen verbindlich! Diese Grundstücke sind in der Katastermappe unterstrichen und haben im Verzeichnis ein „G“ vorgesetzt.
DI Dominik Ehrlich, 7400 Oberwart (Bgld.)

 

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