Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 124 (Juni 2009)

 

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„NÖ gestalten“

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Volksschule Böheimkirchen

Volksschule Böheimkirchen

Volksschule Böheimkirchen

 

vorher
Volksschule Böheimkirchen vorher

Fotos: www.foto-hoefinger.at

 

Böheimkirchen:
Harmonisches Miteinander

Nach Abbruch des alten Turnsaals der Volksschule Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten) wurde eine neue Zentralgarderobe mit neuem Hauptzugang auf Kellerniveau errichtet.

Darüber liegend sind zwei Geschoße für je eine Klasse samt Lehrmittelzimmer situiert.
Zwischen dem neuen Klassentrakt und dem Altbau wurde ein neues Stiegenhaus samt Lift errichtet.
Bei der Planung wurde auf das harmonische Miteinander der verschiedenen Bauepochen großen Wert gelegt, wobei das Neue als Neues in Erscheinung tritt, jedoch auf die Dimensionen der bestehenden Umgebung Rücksicht nimmt.
Die Klassen sind nach Norden orientiert, sodass die Panoramafenster zu keiner Überhitzung führen und somit ein optimales gleichwertiges Licht bieten.

Dem Hauptzugang, der direkt in die Zentralgarderobe führt, ist die so genannte „Arena“ vorgelagert, ein kleiner Platz mit beleuchtbaren Sitzstufen, der den Kindern ein gefahrloses Warten auf Bus und Auto der Eltern ermöglicht.

Auch auf die Ökologie wurde Bedacht genommen. Der Blick vom Stiegenhaus und den Klassen fällt auf das begrünte Dach über dem Eingang, das mit pflegeleichten Pflanzen bedeckt wurde und für ein gutes Raumklima darunter sorgt.

Neben dem Turnsaal mit Garderoben und Sanitärräumen beherbergt dieser Bauteil auch eine Klasse und einen großzügig ausgestatteten Raum für die schulische Nachmittagsbetreuung.

Das neue Bauwerk ist über eine filigrane transparente Brücke mit dem Altbau verbunden, sodass Lehrer und Schüler trockenen Fußes bei jeder Witterung in das Gebäude gelangen können.
Der 180 m² große Turnsaal erhielt ein Dach aus Leimholz, die Wände sind mit Birkenholz-Akustikplatten belegt. Ein Massivholz-Parkettboden trägt zu einer angenehmen Atmosphäre bei.

Die bauplastische Durchbildung des Baukörpers wurde unter anderem vom Zuschnitt des Grundstückes bestimmt, das sich parallel zur westlichen Friedhofsmauer erstreckt.
Die Planung erfolgte durch Architekt DI Richard Zeitlhuber, Herzogenburg.

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