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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 124 (Juni 2009) |
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vorher Fotos: Thomas Falch, Pillichsdorf |
Pillichsdorf: Erweiterung Das heutige Gemeindehaus von Pillichsdorf wurde im Jahre 1747 als Herrenhaus anstelle einer mehrmals zerstörten Burg erbaut. Seit dem Jahre 1831 befindet sich das Haus im Gemeindebesitz. Es das zentrale Gebäude für das Gemeinschaftsleben. Das Erdgeschoß beherbergt das Gemeindegasthaus, im Obergeschoß befinden sich ein Saal und das eigentliche Gemeindeamt, im Dachgeschoß liegt der Gemeinderatssaal. Hofseitig wurde an den historischen Bau ein Sanitärtrakt angebaut, der heutigen Anforderungen nicht mehr entsprochen hat. An der nordwestlichen Grundgrenze befanden sich untergeordnete Baulichkeiten, die abgetragen wurden. Schloss Pillichsdorf war ursprünglich freistehend. Später von niedrigen Bauten flankiert, dominiert es dennoch mit seinem mächtigen Dachaufbau den „Hauptplatz“ des Ortes. Das Abrücken des neuen Bankgebäudes schuf eine Baulücke neben dem Schloss und eine unentschiedene Situation. Der vorgeschlagene hofseitige transparente Zubau umspannt mit Schloss und Bankgebäude einen zur Straße geöffneten Vorplatz, der als Gastgarten und Zugang zum Festplatz dient. Dem massiven Baukörper von Schloss Pillichsdorf wurde hofseitig eine leichte und transparente Struktur vorgesetzt, die zwischen Außenraum und Altbau sowie Hof und Vorplatz vermittelt. Die Terrasse auf dem Zubau verbindet die „Beletage“ mit dem Festplatz. Eingriffe in die historische Bausubstanz erfolgen in Form klarer Einschnitte zur Schaffung nötiger Raumverbindungen und Belichtungswege. Obergeschoß: Es erfolgte eine Vergrößerung der Öffnungen für bessere Raumverbindung zwischen den Sälen; Öffnung der Gemeindekanzlei zum Vorraum (übersichtlicher Empfang), neue Sanitäranlage und Lager im Raum westlich der Stiege. Weiters: Vorbereitung für den Einbau eines Liftes, transparenter Liftschacht, natürliche Belichtung des Stiegenhauses durch Öffnungen in den Stiegenhauswänden. Über dem Zubau wurde eine Terrasse als Erweiterung des Raumangebotes errichtet, die gleichzeitig eine zweite Zuschauerebene bei Veranstaltungen am Festplatz ist. Planung und Bauaufsicht:
Architekten DI Konrad Schermann und DI Werner Stolfa, Mitarbeiter: Alexander Haydn, Oliver Leitner,
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