Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 125 (August 2009)

 

Broschüre

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„NÖ gestalten“

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Ein kritischer Dialog

Mitarbeiter dieses
Sonderteils (alphabetisch):
DI Helmut Haiden, DI Karl Langer,
DI Peter Morwitzer, DI Peter Obleser,
DI Dr. Erich Raith, DI Franz Sam,
DI Stefan Schraml, DI Werner Zita.
Koordinierung: Harald Böckl.

 

EG „normal“Grundriss

DG „normal“

Grundriss

EG „Wohnbereich 1“

Grundriss

DG „ Wohnbereich 2“

Grundriss

EG mit Pflegebereich

Grundriss

Bei guter Planung kann aus einem „normalen“ Grundriss (ganz oben) durch einfache Maßnahmen ein Haus mit zwei getrennten Wohnbereichen entstehen (oben) oder auch ein Bereich im Erdgeschoß für Pflegemaßnahmen abgeteilt werden (ganz unten).

 

Heute Geld sparen, morgen verändern: Ein guter Grundriss muss flexibel sein

Ein guter Grundriss zeichnet sich durch drei Dinge aus: geringstmögliche Erschließungs­flächen (Gänge), optimale Orientierung zur Sonne und – Veränderbarkeit.

„Veränderung bedeutet Qualität“. Eine Aussage, die vor allem für den Grundriss zutrifft. Die Lebensumstände jedes Einzelnen von uns ändern sich heute schneller denn je, und diese Änderung sollte auch der Grundriss eines Hauses „mitspielen“ können.

Denn eines sollte uns bewusst sein: Wir bauen nicht mehr für die „Ewigkeit“, sondern nur noch für die nächsten zehn, zwanzig Jahre. Und dann muss aufwendig umgebaut werden, wenn der Grundriss eine neue (geänderte) Nutzung nicht zulässt.

Ein Grundriss sollte daher einerseits so offen wie möglich gestaltet sein (das „Zimmer-Denken“ gehört mittlerweile der Vergangenheit an, die heutigen Wohn-Bereiche sind offen und flexibel), andererseits muss eine Veränderung für künftige Nutzungen möglich sein.

Konkret bedeutet dies: Beschränken Sie die fixen Zwischenwände auf das notwendige Minimum (Bad, WC, Schlafräume) und teilen Sie andere Bereiche eher – wenn überhaupt notwendig – durch Schrankwände.

Und denken Sie auch daran, wie Ihr Haus morgen (und das kommt leider schneller, als Sie heute vielleicht noch glauben) genutzt werden könnte.

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