Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 125 (August 2009)

 

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„NÖ gestalten“

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Deutsch Wagram

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Deutsch Wagram

Fotos: Irene und Herbert Zörnpfenning

 

Deutsch Wagram: Bauen in der „Zeile“,
mehr als nur ein Vorteil . . .

Wir sind vor 3 Jahren eingezogen und fühlen uns rundum wohl. Früher haben wir am Ortsrand eines anderen Ortes gewohnt und waren ständig gezwungen unsere Autos zu benutzen.

Wir haben 4 Kinder im Alter von 20, 19 und Zwillinge mit 6. Die Ankunft der Zwillinge hatten das neue Bauvorhaben ,ausgelöst‘, da wir einerseits viel zu wenig Platz hatten, andererseits in eine zentralere Lage wechseln wollten: Wir wollten öffentliche Verkehrmittel, die regelmäßig verkehren.

Es was also bald klar, dass unser Konzept ,Stadthaus‘ lauten würde. Wir lebten in einem freistehenden Haus, wollte aber eher in der Zeile bauen. Glücklicherweise fanden wir ein Grundstück in zentraler Lage in Deutsch Wagram (nur drei Minuten vom Bahnhof).

Wir haben die Nutzung der Autos drastisch reduzieren können und sogar ein Geschäft in Gehweite.

Wir haben ein Satteldach gewählt, das sich schön in das Bild der Straße einfügt.

Ein wesentliches Gestaltungsziel war viel Licht, allerdings auch geschlossene Räume. Daher haben wir uns im Erdgeschoß für große Fensterflächen entschlossen.

Aufgrund der Familiengröße haben wir Wohn- und Esszimmer mit großen Glaselementen und raumhohen Türen abgetrennt.
Vor dem Haus gibt es zwei überdachte Abstellplätze für die Autos.

Dieser Platz kann auch als überdachter Sitzplatz bei Festen verwendet werden. Durch die Garage (hauptsächlich für die Fahrräder verwendet) kann man den Garten auch mit Fahrzeugen erreichen.
Im ersten Stock sind vier große Zimmer und ein Bad vorgesehen. Das Zimmer der Zwillinge war von Anfang an mit zwei Türen geplant und vor einigen Wochen habe wir das Zimmer geteilt.
Es war uns wichtig, in der Zukunft das Haus in zwei Wohnungen teilen zu können, daher die Lage des Stiegenhauses am Rand.

Am Dachboden haben wir einen Fitnessraum der auch die Heizung aufgenommen hat.
Das Grundstück hat nur 400 m², allerdings ist der Garten groß genug, da das Haus am vorderen Grundstücksrand steht (ein Riesenvorteil gegenüber freistehenden Häusern). Ein weiterer Vorteil ist die Sicherheit. In den Straßen mit geschlossener Bebauung gibt es kaum Einbrüche (zumindest in unserer Gegend).

Wir sind seit Jahren Abonnenten von ,NÖ gestallten‘ und haben die Empfehlung umgesetzt, auf den Keller zu verzichten. Das hat uns viel Geld gespart und wir müssen uns nicht mehr über einen feuchten Keller ärgern wie in unserem früheren Haus“, schreiben Herbert und Irene Zörnpfenning, Deutsch Wagram.

Planung und Baudurchführung erfolgten durch Architekt DI Erich Amon.

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