Broschüre „NÖ gestalten“,
Ausgabe 126 (November 2009)

 

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„NÖ gestalten“

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NÖ gestalten: Gestaltungswettbewerb: Perchtolsdorf

NÖ gestalten: Gestaltungswettbewerb: Perchtolsdorf

NÖ gestalten: Gestaltungswettbewerb: Perchtolsdorf

Fotos: Hawlik (1),
Oberlechner (3),
Bigus (1))

 

Perchtoldsdorf: Erweiterung
durch ein Dachgeschoß

Das Einfamilienhaus in Perchtoldsdorf wurde
in den sechziger Jahren errichtet und 1998 nach den Plänen von DI Hawlik umgebaut. Familienzuwachs machte 2008 eine Vergrößerung des Wohnraumes notwendig und wurde schließlich in Form eines Dachaufbaus durchgeführt.

Da das bestehende Objekt, teilweise als Skelettbau errichtet, statisch bereits weitgehend ausgereizt war, wurde der Dachaufbau in Form einer Leichtbau-Skelettkonstruktion geplant. Holz war hier das Mittel zum Zweck, um das gestalterische Bild optimal umsetzen zu können.

Gestaltung
Auf dem weißen Kubus, der ein Beispiel der Moderne aus den 60er Jahren darstellt, musste der Zubau ein neues Element bilden. Zusätzlich sollte das neue Volumen den Bestand nicht dominieren oder optisch erdrücken.
So wurde ein schwarzer Kubus entwickelt, der sich nach Westen großflächig öffnet und zu den anderen Seiten geschlossen wirkt. Nur schmale flächenbündig eingesetzte Fensterschlitze öffnen hier gezielte Blicke nach Außen – in Bäume bzw. zur Kirche – und verhindern unerwünschte Einblicke.
Das bestehende Stiegenhaus wurde um einen Treppenlauf erweitert.

Baudurchführung
Die Wand- und Dachelemente wurden vorgefertigt auf die Baustelle geliefert und mittels Autokran auf einen neuen lastverteilenden Stahl-Trägerrost gesetzt. Die Wände wurden mit einer hinterlüfteten Konstruktion eingedeckt und das Dach als Warmdach ausgeführt. Das Flachdach wurde als extensives Gründach angelegt.

Innenraum
Der neue Dachaufbau wird nun als Schlafzimmer mit angeschlossenem Badezimmer und Büro genutzt. Man findet sich in einer sphärischen weißen Welt: Boden, Wände und Möbel wurden komplett weiß ausgeführt. Lediglich die Bade-Zeile bringt einen kräftigen Farbakzent in den Raum.
Die Planung erfolgte durch Architekt DI Andreas Hawlik, 1170 Wien.

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