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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 127 (März 2010) |
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Die „intelligente Siedlung“ schafft Räume, sie trennt private und öffentliche Bereiche. Voraussetzung dafür ist die richtige Parzellierung. Nähere Information dazu bei „NÖ gestalten“ unter 02742/9005–15656.
Grafik: Klaus Pitter |
Die „intelligente Siedlung“: > Bitte entwickeln Sie ein Konzept, wie die „geschlossene Bebauungsweise“ (oder ein „Bauen in der Zeile“) in Dörfern und Städten umgesetzt werden könnte. > Es ist äußerst begrüßenswert, dass sich die Idee der „intelligenten Siedlung“ dank Ihrer Unterstützung immer mehr durchsetzt (die „Alten“ wussten es immer schon!). Es wäre jedoch wichtig, in den gemauerten Abgrenzungen zwischen den einzelnen Grundstücken Schlupflöcher für Igel & Co zu belassen. Oder sollen noch mehr Arten auf die „Rote Liste“? > Besonders beeindruckt hat mich die „intelligente Siedlung“ in Droß bei Krems – Gratulation dem Planer und der Gemeinde. Ich finde, dieses Projekt könnte „öffentlicher“ werden. Dazu könnte ich mir vorstellen, dass der ORF die Planung und die Bauarbeiten als eine kleine Serie bringt. Vielleicht würden dadurch noch mehr Gemeinden, Planer und Bauherren erreicht. > Die „intelligente Siedlung“ stellt eine hervorragende Anregung bei Neuerschließungen dar. Ideen wären aber auch gefragt, wie man die alten Rastersiedlungen angenehmer und schöner gestalten könnte. Vielleicht fällt Ihnen dazu auch etwas ein. > Ich möchte mich dem Leserbrief von DI Paul Kandl vollinhaltlich anschließen. Sollen wir auch im ländlichen Bereich soweit kommen, dass, wie in der Großstadt, unser Nachbar ein unbekanntes Wesen ist? Die Mauern sind nicht rund um den Garten gedacht, sondern nur in Hausnähe (Sitzbereich). Wir glauben, dass die herkömmlichen Rastersiedlungen gerade wegen ihrer „Durchlässigkeit“ die Nachbarschaftsprobleme verstärken (Lärm, fehlende Privatsphäre etc.). Schafft man Räume mit Rückzugsmöglichkeiten, dann können sich die Bewohner aussuchen, wann, wie und ob sie mit den Nachbarn kommunizieren möchten – was interessanter Weise zu einer deutlich verbesserten Beziehung der Einwohner zueinander führt. Nachweislich sind die Streitigkeiten zwischen Nachbarn dort am häufigsten, wo man einander nicht aus dem Weg gehen kann, nämlich in der Rastersiedlung, deren Thujenhecken zwar auch für Abgrenzung sorgen sollen, es aber nicht so gut schaffen wie beispielsweise eine Mauer oder ein Nebengebäude. Die Hecken rund um die Grundstücke zeigen ja sehr deutlich, dass Abgrenzung erwünscht ist – sie funktioniert durch Pflanzen halt nur mangelhaft. > In Ausgabe 125 ging es ab Seite 6 um Siedlungsgestaltung. Die Zeichnung, die Sie dort brachten, erinnert mich an unsere wendischen (auch sorbisch genannten) Höfe. Zur Straße hin ist das Haus wie eine Mauer mit einer großen Einfahrt. Dahinter befinden sich dann die abgeschlossenen Innenhöfe, wind- und blickgeschützt. So eine Dorfzeile gibt es bei uns im Nachbardorf, sie wurde als Arbeitersiedlung anfangs des 20. Jahrhunderts gebaut. > Sie bringen in Ihren Broschüren sehr schöne Gestaltungslösungen für den Bau neuer Wohnhäuser. Was das Ortsbild betrifft, sind seit dem Zweiten Weltkrieg neue Formen entstanden. Die „Häuselbauer“ hatten den Wunsch nach einem eigenen Heim mit einem kleinen Garten und „Abschottung“ von den Nachbarn. Diese Art der Dorfgestaltung fordert viel Bauland und lange Strecken für Straßen und sonstige öffentliche Anlagen, wie Kanal, Stromversorgung etc. > Nur zustimmen kann man den Artikeln zur intelligenten Siedlung. Bei Fahrten durchs Land schmerzt es oft zu sehen, wie eine schöne Landschaft ganz hässlich zersiedelt wird. Es ist zu hoffen, dass diese Unsitte einmal aufhört. Weiter so mit den guten Beiträgen!
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