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Fotos: Harald Böckl |
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Ein großes Fest für die Ortsbild-Familie
Zu einem stimmungsvollen Fest kam Niederösterreichs Ortsbild-Familie am 8. Mai in Klosterneuburg zusammen: Rund 2.000 Gäste
waren anwesend, als LH Dr. Erwin Pröll die Goldene Kelle an die zehn Gewinner des Gestaltungswettbewerbes von „NÖ gestalten“ verlieh.
Zum 28. Mal wurden besonders vorbildliche Gestaltungslösungen mit der Goldenen Kelle ausgezeichnet. Das Spektrum der prämierten Bauwerke war breit: von einem historischen Holzbau bis hin zur „Siedlung mit Zukunft“. Eine Vielfalt, die zeigt, dass Baugestaltung in
Niederösterreich auf allen Ebenen große Bedeutung erlangt hat.
In seiner Rede betonte Landesbaudirektor
Peter Morwitzer, dass die Harmonie zwischen Altem und Neuem ein wesentlicher Beitrag zu einer lebenswert gestalteten Umwelt ist:
„Wir müssen uns verstärkt Problemen wie Ressourcenschonung und Energiesparen stellen und der Siedlungsentwicklung mehr Raum widmen. Dabei sollten wir uns der Tugenden Anstand und Bescheidenheit erinnern, um Mitmenschen, Ortsbild und Landschaft mit Respekt zu behandeln.“
LH Dr. Erwin Pröll, Initiator von „NÖ gestalten“, strich die Bedeutung zeitgemäßer Gestaltung hervor. Getreu dem Motto „Niemand baut für sich allein, jeder gestaltet die Umwelt der anderen mit“, sei Niederösterreich auch in Gestaltungsfragen bereits zu einem Vorbild in Österreich und in Europa geworden.
Gleichzeitig warnte der Landeshauptmann:
„Wir bewegen uns auf eine Weggabelung zu, an der wir uns entscheiden müssen, in welche
Richtung wir gehen wollen. Setzen wir der Gewalt der Spitzhacke die Macht des Verstandes und des Herzens entgegen und bekennen wir uns gleichzeitig zu qualitätsvoller zeitgemäßer Gestaltung!“
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