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| Broschüre NÖ gestalten,
Ausgabe 128 (Juni 2010) |
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„Verlassen“ nennt Michael Holzweber aus 3950 Gmünd dieses Bild, das er im Hintaus geschossen hat.
„Angeregt durch Ihre Beiträge habe ich bei meinen regelmäßigen Besuchen in 2139 Erdberg etwas bewusster hintaus
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Wunderwelt Hintaus
Während vorne die „schöne Fassade“ vor allem die Nachbarn beeindrucken soll, bleibt für das wahre Leben im „Hintaus“ gerade noch
Hintaus Im Paradies Wo die Straße hinter dem Schloss Hetzendorf in Wien (früher ein Dorf außerhalb der Stadt) durch das Viadukt der Südbahn führt, lag der Garten meiner Großeltern. Manches ist dort heute noch wie damals, zum Beispiel der hölzerne Bretteraufbau des Komposthaufens, wo meine Lieblinge, die Igel, ihr Bett hatten. Aber die Geheimnisse und Märchen, die mich als Kriegskind dort umgaben, sind Vergangenheit. Für mich war dieser Garten ein Paradies! Mein eigentliches Paradies aber lag im „Hintaus“, das direkt an den Bahndamm der Südbahn Im Frühjahr erwarteten das Kind riesige Schneeglöckchenfelder, die später von ausufernden Veilchenmatten abgelöst wurden und noch bis zur Villa hin dufteten. Schlangen, Frösche, Mäuse, Insekten aller Art und Vögel ließen mich schon früh zum begeisterten Naturfreund werden und das pfeifende Herannahen der Züge verlockte zu Reiseträumen. Das Paradies hatte auch einen Palast; das war ein von meinem Vater nach dem Krieg errichteter gemauerter Schuppen, den er viereckig um einen alten Eichenbaumstumpf gestaltete. Hier lebten die „Palastbewohner“. Manche waren bewaffnet, im Kampf sich behauptend, andere klein und harmlos. Wer die Bewaffneten waren? Nun, das waren königliche Hirschkäfer, die so wohlbewaffnet durch den Garten patrouillierten. Wer nicht Acht gab, wurde ohne Pardon in die Zehen gezwickt! Wie oft habe ich die„bewehrten Herren“ mit einem Stäbchen, das ich zwischen die Scheren schob, gefoppt. Die Jahre vergingen, Großvaters Aktentasche, in
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