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NÖ Gestalte(n) Ausgabe 139

Barrierefreies Wohnen ist mehr als nur vorrausschauendes Wohnen, es ist Lebensqualität und bietet Komfort in allen Lebenslagen.Vor allem dann, wenn es darum geht in allen Lebenslagen und in jedem Alter ein eigenständiges Leben in seinen vier Wänden führen zu können. Wir empfehlen folgende Broschüre: BARRIERE:FREI – Handbuch für Barrierefreies Wohnen Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Information: Telelefon 0800 – 20 20 74 oder www.broschuerenservice@bmask.gv.at 55 > entsprechende Gestaltung der Sanitärbereiche Barrierefreiheit kann auch in kleinen Bädern sichergestellt werden. Wichtig dabei ist es, den entsprechenden Bewegungsraum von 150 cm Durchmesser zu berücksichtigen. Bodengleiche Duschen erleichtern den Alltag und erhöhen den Bewegungsraum. Bereits bei der Planung von Sanitärbereichen macht es Sinn diverse Varianten durchzudenken und entsprechende Installationen so einzuplanen, dass sie bei späteren Umbaumaßnahmen nicht völlig neu verlegt werden müssen, wenn z.B. eine Badewanne zu einer Dusche umgebaut werden soll. Wichtig ist auch die Position möglicher Haltegriffe zu planen, um hier im Vorfeld entsprechend stabile Wandunterkonstruktionen vorzusehen. Auch Waschbecken sollten unterfahrbar sein und Spiegel sollten so angebracht werden, dass man sich auch im Sitzen benützen kann. > Leerverrohrungen Um sich im Alter das Leben zu erleichtern macht es Sinn sich auf technische Entwicklungen in der Hausautomatisierung vorzubereiten und entsprechende Leerverrohrungen für die technischen Komponenten für Türen, Fenstern, Sonnenschutz, Aufzug, Treppenli, Multimedia- geräte, Bett mit Notruf, etc. vorzusehen. > flexibles Raumkonzept Ein gut vorausgeplanter Grundriss kann rasch an sich verändernde Bedürfnisse angepasst werden. So macht es z.B. Sinn das WC so zu planen, dass es mit einem Abstellraum kombiniert werden kann. Durch entsprechende Vorinstallationen und eine Trennwand die leicht entfernbar ist kann daraus ein barrierefreies WC mit Dusche entstehen. Sehr praktisch kann auch ein „multifunktionaler Raum“ im Erdgeschoss sein. Dieser kann je nach Anforderung Kinder-/Gäste-/Krankenzimmer, Büro, Hauswirtschasraum, Jugendwohnung oder Abstellraum sein und es in mehrgeschossigen Wohneinheiten ermöglichen, bei Bedarf auf einer Ebene, schwellenlos zu kochen zu wohnen und zu schlafen. In Gebäuden mit mehreren Geschoßen sollte die Möglichkeit für den späteren Einbau eines Lies ein entsprechender Lischacht vorgesehen werden. Dieser wird bis er benötigt wird mit entfernbaren Decken ausgestattet. Die entstehenden Räume können als Abstellraum, Speis oder Schrankraum genutzt werden. „Barrierefreiheit steht für Mobilität, Selbständigkeit und Lebensqualität“ Barrierefrei > Umbau AR/WC vorher Barrierefrei > Umbau Bad/WC vorher GESTALTE(N) *

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