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NÖ Gestalte(n) Ausgabe 140

einen Pufferspeicher, von dem die gesamte Fußbodenheizung gespeist wird. Zusätzlich fließt Energie von der am Dach befindlichen Solaranlage in diesen Speicher. Der eingebaute Gaskessel stellt ausschließlich eine zusätzliche Heizquelle für Extremsituationen dar. Eine kontrollierte Wohnraumlüung sorgt zusätzlich für ein angenehmes Raumklima. Bauherren Brigitte und DI Dr. Herbert Schedlmayer Planung Architekt DI Wolfgang Huber Planungsdaten Planungsbeginn 06/2009 Baubeginn 03/2010 Fertigstellung 02/2011 Baudaten Nutzfläche 203 m2 Verbaute Fläche 295 m2 Auszeichnung Niederösterreichischer Baupreis 2012, 3.Platz GESTALTE(N) 27 Privatsphäre – mitten im Ort Der Neubau dieses Privathauses inkl. Pool und Poolhaus wurde auf einem ebenen, park- ähnlichen Grundstück errichtet. Aufgrund seiner speziellen, innerörtlichen Lage war diese Grundstück sowohl offen als geschlos- sen bebaubar. Das Gebäude ist im Norden des Grundstückes situiert. Die Anlage besteht aus zwei architek- tonisch verschieden formulierten Baukörpern mit einem gläsernen Verbindungstrakt. Die beiden Baukörper sind leicht zueinander verdreht, der trapezförmige Zwischenraum bildet die Eingangshalle. Der östliche Baukörper ist niedriger und be- inhaltet die Schlafräume mit zugehörigen Nassräumen und den Technikraum. Die Fassade wurde mit einer Putzoberfläche ausgeführt, das Erscheinungsbild eines Massiv- baues dadurch verstärkt. Heitere, filigrane Leichtigkeit Der westliche Baukörper mit größerer Raum- höhe ragt über den Zwischentrakt und zum Teil auch über den östlichen Baukörper und wirkt durch die bügelförmige Ausführung filigraner. In diesem Bauteil sind die Wohn- räume untergebracht. Die Fassade ist großteils vollverglast, die Bügelkonstruktion verputzt. Der Hauptein- gang erfolgt von Norden in den gläsernen Zwischentrakt - die Halle. Von der Südseite ist über die gartenseitig vorgelagerte Terrasse ebenfalls ein Zugang in diese Halle möglich. Haus und Garten bilden eine Einheit Im Süden des Grundstücks ist ein Pool situiert. Ein kleines Nebengebäude beherbergt die er- forderliche Technik. Der auf dem Grundstück vorhandene, alte Baumbestand wurde unver- ändert belassen und in die Gestaltung der Terrassen und Außenanlagen integriert. Zum bestehenderErdkeller an der nördlichen GrundstücksgrenzewurdederZugangerneuert. Das gesamte Objekt ist auf einige wenige Materialien reduziert. Naturstein als Boden- belagwurdekonsequentimInnen-undAußen- bereich verwendet. Großzügige Glasflächen verbinden den Innen- raum mit der parkähnlichen Gartenanlage. Technik Herzstück des großen, fast 100 m2 umfassen- den Wohnraumes bildet der Kaminofen mit seiner ca. 160 cm breiten Brennkammer mit Glasschiebeelement. Dieser Ofen liefert mittels Wärmetauscher die überschüssige Energie in Photographie: Wolfgang Huber, Herbert Schedlmayer Grundriss *

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