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NÖ Gestalte(n) Ausgabe 140

34 GESTALTE(N) Im Jahr 2005 entschieden wir uns dazu, unser Haus umzubauen. Beim Besuch eines Seminars der Sparkasse zum ema Baufinanzierung gab es auch einen Vortag von Architekt Martin Rührnschopf. Er stellte einige seiner Projekte vor. Die Entwürfe und sein Stil gefielen uns sehr gut. Infolge dieser Veranstaltung haben wir ein Treffen mit Martin Rührnschopf vereinbart. Er erläuterte uns seine Art zu Arbeiten und gab uns auch einen Einblick, welche Kosten für Entwurf und Planung entstehen würden. Uns hat seine Sichtweise/Arbeitsweise spontan angesprochen und so haben wir uns entschieden, das Projekt mit Herrn Rührnschopf umzusetzen. Die Planungsarbeit begann mit einem zweitägigen Workshop bei uns zu Hause. Zunächst wurden die Bestandspläne überprü bzw. ergänzt und korrigiert. Des weiteren diente der erste Tag des Workshops dazu, einander näher kennenzulernen bzw. genau zu definieren, welches Ziel mit dem Umbau verfolgt wird. Uns war es sehr wichtig, mehr Licht und Transparenz in unser Haus zu bekommen. Ebenso war es ein An- liegen, den Garten als Teil des Lebensraumes zu integrieren - das Haus zum Garten hin zu öffnen. Auch die Behaglichkeit, hierunter verste- hen wir die Heizsituation des Hauses, sollte erhöht werden. Mit diesen Eckpfeilern und einer genauen Analyse der Stärken und Schwächen der damals aktuellen Wohnsituation ging es dann zum zweiten Tag des Workshops. Dies war der Planungsworkshop. Wir setzen uns vor Ort, also bei uns zu Hause, gemeinsam an den Tisch und begannen zu Planen. Gestartet wurde in der Küche, die jetzt unser zentraler Lebensraum ist. Und in der Folge wurde Raum für Raum durchgegangen und überprü, welche Funktion ihm zukommen soll bzw. welche baulichen Veränderungen notwendig sind. Nach einigen Stunden hatten wir das Resultat auf dem Tisch liegen – das „neue – alte“ Haus. Wir waren alle sehr zufrieden und hatten das Gefühl, dass es nur so sein kann, wie es jetzt auf dem Papier zu sehen ist. Ausgehend von dieser ersten Planung wurden dann die weiteren Details ausgearbeitet. Nach einigen Wochen war es dann soweit, die Entwurfsmappe wurde präsentiert. Sie war unsere Grundlage für den Umbau. Es haben sich lediglich einige Kleinigkeiten geändert, aber das Konzept war erarbeitet und hielt stand. Die Bauumsetzung oblag uns selbst, unter Hilfestellung von Martin Rührnschopf. Die Ausschreibungen wurden alle vom Architekten vorgenommen. Ebenso stand er uns in Baufragen beratend zur Seite. Die ganze Umbauphase entwickelte sich zu einem gegenseitigen Geben und Nehmen zwischen uns und Martin. Wir haben die Zeit als sehr angenehm und bereichernd empfunden, wenn sie auch manchmal anstrengend war. Wir wohnen nun seit 3 Jahren in unserem umgebauten Haus und fühlen uns hier sehr wohl. Der Umbau ist sowohl aus optischer als auch aus technischer Sicht sehr gelungen. Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Probleme und wir würden uns jederzeit wieder für diese Vorgehensweise entscheiden. Die hohe Zufriedenheit mit unserem Umbau spiegelte sich schon in zahlreichen Architekturexkursionen, einem Beitrag bei den „Lebens- träumen“und–dasistfürunsdasWichtigste–einemfreundschalichen Verhältnis zu „unserem“Architekten Martin Rührnschopf wider. „Uns war es sehr wichtig, mehr Licht und Transparenz in unser Haus zu bekommen.“ „Die Planungsarbeit begann mit einem zweitägigen Workshop bei uns zu Hause.“

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