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NÖ Gestalte(n) Ausgabe 140

werdenvorOrtdieRäumebegangen,spielerisch Ideen entwickelt und geprü. Gedanken weitergeknüp, präzisiert und zeitgleich zu Papier gebracht. Die Auraggeber sind live dabei, wie ihr Entwurf entsteht, und bekommen dadurch sehr rasch eine Vorstellung ihres neuen Lebensraumes. Bereits in der sehr frühen Phase der Entwurfs- mappe wurden nicht nur die funktionellen Faktoren und Raumcharaktere betrachtet, sondern es wurde auch ein Geomantie,- Material- und Energiekonzept sowie eine detaillierte Kostenschätzung ausgearbeitet. Authetisches bewahren, Lebensqualität verbessern Die Straßenfassade hat, durch den Erhalt der tradierter Kastenfenster und der gegliederten Fassade in Form und Material, den ursprüng- lichen und authentischen Charakter behalten. Die nur in Glas konstruierte Gaupe über dem Eingang bringt nicht nur Licht in die Räume des ausgebauten Dachgeschosses, sondern markiert und belebt auch die Fassade. Im Inneren wurden die privaten Lebens- bereiche sowie die Betriebs- und Büroräume logisch getrennt und trotzdem sehr über- sichtlich angeordnet. Aus mehreren kleinen Räumen an der Hofseite entstand durch das Entfernen der Zwischenwände und das Öffnen zum Hof eine loartige, großzügige Wohnküche mit starkem Bezug zur sonnigen und privaten Terrasse. Zum Innen auch das Aussen planen Wichtig war die Schaffung eines privaten Gartenbereiches. Beim mehrfach umgebauten Horakt wurde der gedeckte Arkadengang wiederhergestellt, die düsteren Nadelbäume entfernt und das Betonpflaster abgebrochen. Mit dem Terrassendeck, dem Sonnensegel, den Schiebeläden und standortgerechter Bepflanzung entstand in dem vor Blick, Wind und Lärm geschützten Innenhof ein neuer, lebendiger Lebensbereich mit hohem Wohnwert. Um das Dachgeschoss zu erschließen, wurde eine neue, dreiläufige Treppenanlage konzipiert und darüber das Dach geöffnet. Über die großzügige Dachverglasung flutet nun Licht bis ins Innere des Gebäudes. Die Räume unter dem Dach ermöglichen Rückzug und vermitteln Geborgenheit. 36 GESTALTE(N)

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