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GEWINNER 140 Alexander,Julian und Benedikt Bugl aus 3171 Kleinzell Die Redaktion gratuliert herzlich! 15GESTALTE(N) Wenn du alles aufmerksam durchgelesen hast, kannst du jetzt sicherlich die Fragen unseres Gewinnspiels beantworten. FRAGE 1) Aus welchen drei Bestandteilen besteht Lehm? FRAGE 2) In welchem Viertel in Niederösterreich sind viele Kellergassen aus Lehm gebaut? FRAGE 3) Nenne drei gute Eigenschaften von Lehm! Als Gewinn verlosen wir diesmal das Buch „Kinderwerkstatt – Naturfarben und Lehm“ UND SO NIMMST DU TEIL Sende einfach eine Postkarte mit den richtigen Antworten und mit Namen/Adresse an: GESTALTE(N) „Ortsbildkids!“ Landhausplatz 1/13 3109 St. Pölten oder sende eine e-mail an: mail@noe-gestalten.at GEWINNSPIEL141 ORTSBILDKIDS! V ! v EINSENDESCHLUSS 30.10.2013 m“ Auch bei uns in Österreich fand man zahlreiche Lehmbauten, die auf ein Alter von 5.000 bis 6.000 Jahre geschätzt werden. Die Kelten (ca. 500 v. Chr.) haben den Lehm nicht nur für die Wände, sondern auch für den Boden und das Dachgeschoss verwendet haben. Und noch vor 200 Jahren wurden die Dörfer und Kellergassen im Weinviertel fast alle mit Lehm gebaut. Das war sogar Vorschri, weil man Holz sparen wollte. Das klingt jetzt, als wäre Bauen mit Lehm etwas Altes, heute Unmodernes. Aber das stimmt nicht. Jetzt gerade lebt etwa ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung in Lehmhäusern. Vor allem in den trockenen Gebieten der Erde, wo Häuser aus Lehm die Innenräume schön kühl halten und viele Jahrhunderte überdauern. Aber auch bei uns wird Lehm wieder öer als Baumaterial eingesetzt. Wie baut man nun mit Lehm? Da gibt es ganz verschiedenen Möglichkeiten, eben je nachdem, wie fett oder mager der Lehm ist und welche anderen Stoffe, wie Steinchen oder Kalk, noch drinnen sind. Zuerst einmal kann man aus Lehm Ziegel formen und diese trocknen lassen oder auch brennen. Gebrannte Lehmziegel heißten dann Ziegelstein oder Tonziegel. Man kann den Lehm aber auch einfach mit Wasser und kurzgeschnittenem Stroh anrühren und als Füllmaterial und Putz verwenden. So sind zum Beispiel die in ganz Europa anzutreffenden Lehm-Fachwerkhäuser gemacht. Zuerst baut man ein Gerüst aus Holz, die Zwischenräume füllt man dann mit dieser Lehm-Mischung. Lehmbauten haben viele Vorteile In einem Lehmhaus lebt es sich sehr angenehm. Im Sommer nämlich, wenn es draußen sehr heiß ist, sind die Räume in einem Lehmhaus angenehm kühl. Im Winter wiederum speichert der Lehm Wärme und stabilisiert die Lufeuchtigkeit. So ist die Lu warm, aber nicht trocken. Doch Lehmbauten haben noch viel mehr tolle Vorteile. Und das ist vielleicht auch der Grund, warum heute bei uns auch wieder mehr neue Häuser mit Lehm gebaut werden. LEHM - ist schadstofffrei, hautfreundlich, antibakteriell und abweisend gegen Schädlinge - braucht zur Aufbereitung und Verarbeitung kaum Energie - schützt Holz, brennt überhaupt nicht und speichert Wärme - ist durchlässig und reguliert die Luftfeuchtigkeit - hält sehr lange, ist vollständig recycelbar und staubt nicht alte Ziegelform, auch Model genannt Photos:Meingast,SvenKrohlas,Archiv *

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