Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

noe_141

GESTALTE(N)20 Mit den Farben der Natur PIGMENTE Stefan Enzinger erzählte den Besuchern alles, was es über mineralische Naturpigmente zu wissen gibt. Diese werden aus fein zerriebenen Farberden,EisenoxidenoderKohlengewonnen. Je nach der Art des Bindemittels können die Farben sowohl im Außen- wie auch im Innen- bereich oder auf Holzoberflächen eingesetzt werden, so der Fachmann. Die Prosperität einesBauherrnerkanntemaninderGeschichte immer daran, welchen Farbton, also welchen Grundstoff – von einfacher Kohle bis zur kostspieligen Smalte (geriebenes Kobaltglas als Blaupigment) – er sich leisten konnte. Aus Alt mach Neu FENSTER RESTAURIEREN „Als eines der gestaltungswirksamsten Bau- teile alter Bausubstanz spielen historische Fensterkonstruktionen eine wichtige Rolle. AusUnwissenüberdierichtigeInstandsetzung, Erhaltung und Pflege werden viele dieser wertvollen und hochwertigen Konstruktionen durch neuwertige Fenster ersetzt“, erzählt Restaurator Johannes Mosler. Am „Tag der offenen Kartause“ hatten die Besucher die einmalige Gelegenheit, dem Fachmann über die Schulter zu blicken. Mundgeblasener Durchblick FENSTERSCHEIBEN Als typische Merkmale historischer Fenster gelten die mundgeblasenen Gläser, die sich mit ihrer leicht welligen Oberfläche von maschinell gefertigten Gläsern doch deutlich in ihrer Wirkung unterscheiden. Der aus einer aufgeweiteten Glasblase entstandene Glaszylinder wird mit einem Glasschneider der Länge nach durchtrennt und unter Hitze zu einer ebenen Glasfläche aufgerollt. Danach wird die Fensterscheibe entsprechend ihrer Größe geschnitten, erfahren wir von Manfred Mislik von der Glashütte Lamberts. S(t)ein oder nicht S(t)ein STUCKMARMOR Stuckmarmor nennt sich die Technik, die aus einem Teig aus Farbpimenten, Gips und Knochenleim als Bindemittel Oberflächen entstehen lässt, die wie Marmorstein anmuten. Dabei werden die unterschiedlich gefärbten Teige marmorartig ineinander geknetet, ver- dreht und zu einem Marmorkuchen gepresst, den man in ca. ein Zentimeter dicke Scheiben schneidet und auf das Mauerwerk bzw. den gewünschten Bauteil aurägt. Gespachtelt, geschliffen und mit zehn immer dichter wer- denden Poliersteinen zum Glänzen gebracht, entstehen die kunstvollsten Oberflächen. Mit den Farben der Natur Aus Alt mach Neu Als typische Merkmale historischer Fenster DER „TAG DER OFFENEN KARTAUSE“ IN DER KARTAUSE MAUERBACH

Pages