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22 GESTALTE(N) „Ich habe noch kein Fenster gesehen, das man nicht herrichten kann.“ INTERVIEW MIT PETER LOCHNER Wie restauriert man als Privatperson etwas, das heutzutage kaum noch jemand restauriert? 400 Jahre alte Fenster, zum Beispiel? In Gösing am Wagram fand ein höchst eigeninitiativer Hausbesitzer eine ungewöhnliche Methode: Er organisierte sich selbst ein Fachseminar. Begonnen hat alles bereits 1989, als sich Ursula und Peter Lochner ihren Traum vom Haus am Land erfüllten. Ein altes Haus sollte es sein, eines mit Geschichte, das war von Anfang an klar. Die beiden fanden ein ideales Objekt: Das „Heissn Haus“, so der Hausname des aus dem 16. Jahrhundert stammenden Winzerhofes, im Ortskern von Gösing am Wagram. Bei der –natürlich nötigen–Renovierung ließ man sich Zeit. „Soviel wie möglich erhalten“ war die Devise. Und alles ging gut, bis es an die Restaurierung der Fenster ging, die ältesten davon aus der Barockzeit. Wir trafen Peter Lochner zum Interview.

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