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32 GESTALTE(N) Bauherren Mr Dipl. Ing. Gerhard und Martina Lindner Planung Lindner Architektur ZT GmbH * mauert. Es galt als „der Schandfleck von Baden“. Die historischen Qualitäten waren nicht erkennbar. Drei Jahre investierten die Bauherren in die fachgerechte Revitalisierung. Die Maß- nahmen zur Substanzrettung waren unter anderem: Trockenlegung, Putzausbesserungen und Putzerneuerungen, Neuauau der Böden, Teilaustausch von Dippelbaumdecken, Sanie- rung des Dachstuhls und Neudeckung mit Altbestand der Dachziegel, Fenstererneue- rung und Restaurierung der Steingewände, Freilegen und Restaurieren der wenigen, noch erhaltenen Wanddekorationen. Alte Materialien – neue Technologie Sämtliche Baumaßnahmen wurden zudem mit traditionellen Materialien, immer am Bestand orientiert, durchgeführt: Kalkputz, Kalkglätte an den Wänden, Dippelbäume aus Altholz, Holzböden, Ziegelböden, Schmiede- eisenbauteile oder Steinmauern wurden so wieder Teile eines originalgetreuen Ganzen. Ein Neubautrakt fügt sich mit seiner Fassade aus Steinen aus dem Abbruch, den großen Glasflächen und dem Lärchenholz für die Fenster in das Ensemble ein. Dazu wurde bei den energetischen Maßnah- men auf Ökologie Wert gelegt: Fußboden und Decke wurden gedämmt, am Neubau versorgen Sonnenkollektoren die Nieder- temperaturheizung. Der schmale Hinterhof ist dicht bepflanzt. Der große Hof hat für das Mikroklima einen kleinen Teich erhalten. Das Badhaus wird heute als Privathaus sowie als Büro genutzt. Photographie,GerhardLindner

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