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Die Entscheidung, den denkmalgeschützten Kirchen- und Kloster- komplex aus dem 15. Jahrhundert als Kindergarten zu adaptierten, ging einher mit der Rückbesinnung auf die originale Architektursubstanz. Der ehemals sakrale Bau, der im 20. Jahrhundert sogar als Feuerwehr- garage bzw. von der niederösterreichischen Bauinnung genutzt wurde, sollte wieder als solcher sichtbar gemacht werden. In enger Zusammenarbeit mit Nutzern, Stadtgemeinde sowie Bundes- denkmalamt konnte ein vier- bzw. fünfgruppiger Kindergarten geplant werden. Obwohl der Umgang mit der historischen Bausubstanz eine große Herausforderung darstellte, wurde die Aufgabe zu aller Zufrieden- heit gelöst.Das architektonische Konzept verfolgt eine nutzungsadäquate, jedoch auch transparente Raumkonfiguration, sodass die Ursprungs- struktur des Klosterkirchen-Langhauses ablesbar bleibt. Aufwachsen in und mit Baugeschichte Der Reiz des Objektes besteht unter anderem darin, auch die „Kleinsten“ bereits mit Architektur zu konfrontieren und den Dialog von Tradition und Moderne für sie erleb- und begreiar zu machen. Der Formenreichtum der Räumlichkeiten bietet den Kindern unge- wöhnliche und permanent wechselnde Blickbeziehungen und Raumer- lebnisse. Transparente Glaswände teilen und verbinden gleichermaßen die Bereiche und erzeugen dabei eine räumliche Großzügigkeit. Dem gegenüber setzt die Umgrenzung des vorgelagerten, grünen Frei- raumes einen gestalterischen Kontrapunkt und verleiht dem Ensemble – vom öffentlichen Raum aus gesehen – eine extravagante Note. * 36 GESTALTE(N) KINDERGARTEN LANGENLOIS

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