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GEWINNER 141 Laurenz und Kilian Kuderer aus 3441 Ranzelsdorf 44 Die Redaktion gratuliert herzlich! 13GESTALTE(N) Wenn du alles aufmerksam durchgelesen hast, kannst du jetzt sicherlich die Fragen unseres Gewinnspiels beantworten. FRAGE 1) Wie heißen die Einwohner der Arktis, die den Iglu-Bau erfunden haben? FRAGE 2) Wie viele Grad Celsius darf es in einem Iglu maximal werden, damit er nicht zu schmelzen beginnt? FRAGE 3) In welche Richtung bewegt sich warme Luft? Als Gewinn verlosen wir diesmal das Buch TREPPE FENSTER KLO DIE UNGEWÖHNLICHSTEN HÄUSER DER WELT UND SO NIMMST DU TEIL Sende einfach eine Postkarte mit den richtigen Antworten und mit Namen/Adresse an: GESTALTE(N) „Ortsbildkids!“ Landhausplatz 1/13 3109 St. Pölten oder sende eine e-mail an: mail@noe-gestalten.at GEWINNSPIEL142 ORTSBILDKIDS! V ! v EINSENDESCHLUSS 31. Jänner 2014 rrr LOOOOOOOOO 2. Standort Auch die Wahl des Geländes ist ganz entscheidend. Ein Iglu sollte nämlich nicht in einer Mulde (dort ist es am kältesten), sondern an einem leicht geneigten Hang errichtet werden. Erstens erleichtert ausreichend Schnee oberhalb des geplanten Iglus den Abtransport der Schneeblöcke aus dem „Steinbruch“. Zweitens, wenn das Iglu als Schlafraum dienen soll, muss die Liegefläche höher liegen als die Oberkante des Einganges, damit die warme Luft nicht entweichen kann. 3. Bauweise Zunächst einmal wird der Bauplatz abgesteckt und dort ein runder Kreis gezogen, wo das Iglu entstehen soll. Nun Schnee in den Kreis schaufeln, dann heißt es: Alles stampfen! – und der Boden ist fertig. Das Iglu wird nun um den Boden herum aus großen Schneeblöcken gebaut, die mit einem langen Messer ausgeschnitten werden. Für unsere Spiralbauweise (es gibt auch noch die Massivbauweise) reicht eine Schneemauerdicke von ca. 20 cm aus. Unsere Schneeziegel (60 cm breit, 25 cm tief) lehnen wir dann in einer aufsteigenden Spirale aneinander. Wichtig ist dabei, dass die beiden unteren Ecken auf der darunterliegenden Reihe sowie die obere Ecke am vorherigen Schneeziegel gut aufliegen. Für eine gute Stabilität sollen die Blöcke zu einer Kugelform geschichtet sein. Dazu ist es erforder- lich, die Kanten beim Einpassen mit dem Schneemesser passend abzuschrägen und mit einer Schnur regelmäßig den inneren Radius des Iglus zu prüfen. Nicht vergessen: Eingang freilassen! Als Abschluss wird ein Ziegel über das Loch gelegt und durch Zuschneiden eingepasst. 4. Innenausbau Nun müssen wir innen „verputzen“, damit nicht an Kanten gelegentlich auftretendes Schmelzwasser von der Decke tropft, sondern den Wänden entlang nach unten rinnt. Deshalb werden die Innenwände sauber geglättet und dabei durch Druck weiter verdichtet. 5. Liegeplatz Wer einen Schlafplatz bauen möchte, schichtet sich einen Sockel gegenüber dem Eingang auf. Die Liegenfläche sollte jedenfalls über der Eingangsoberkante liegen. Damit das „Bett“ nicht durch die Körperwärme schmilzt, ist dann aber auch eine dicke Isolationsschicht zwischen Schnee und Schlafsack erforderlich. Was aber nun, wenn heuer im Winter bei dir zu Hause zu wenig Schnee fällt? Kein Problem! Ein Iglu kannst du trotzdem besichtigen. Denn an immer mehr Orten in Österreich, vor allem in den alpinen Skigebieten, werden Iglus, ja, ganze Schneedörfer gebaut. In einigen davon kann man sogar richtig wohnen und übernachten. *

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