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Noe Ausgabe 143

DIE FASZINATION DES BESTÄNDIGEN Die Entscheidung zur gesetzlichen Senkung des Kindergartenalters von 3 auf 2,5 Jahren führte durch die Notwendigkeit nach zusätz- lichen Betreuungsplätzen in vielen Gemeinden zu einer regen Bautätigkeit. In den Jahren 2008 bis 2011 entstand in einer niederösterreichweiten Initiative eine Kindergartenlandscha höchster architektonischer Qualität und ansprechendster räumlicher Atmosphäre. Erklärtes Ziel dieses Bekenntnisses zu einer hohen Planungs- und Ausführungsqualität war nicht nur den Kleinsten unserer Gesellscha die Freude am Erleben von Architektur näher- zubringen, sondern auch jedem Kind beim Finden seiner Rolle auf dem Weg zur Selbständigkeit zu helfen und bei seiner Selbstfindung und Selbstbehauptung zu unterstützen. Anlass für Niederösterreich GESTALTE(N) Ihnen diesmal fünf repräsentative Beispiele neugebauter bzw. baulich erweiterter Objekte vorzustellen und zu dokumentieren, auf wie vielfältige Weise diese Bauaufgabe umgesetzt wurde. Fast ertappt man sich bei dem Gedanken, selbst wieder Kind sein zu wollen. Landesbaudirektor Dipl. Ing. Peter Morwitzer Referatsleiterin Dipl. Ing. Petra Eichlinger 04 Redaktion: mail@noe-gestalten.at GESTALTE(N) Editorial „GEBAUTES SPIEL“ VERANSTALTUNGEN / RÜCKSCHAU 6. Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung Bereits zum sechsten Mal fand am 21. Jänner 2014 im St. Pöltner Landtagssitzungssaal der Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung statt. In 6 unterschiedlichen Kategorien konnten sich alle Dörfer, Gemeinden und Städte Niederösterreichs sowie Dorferneuerungsvereine und öffentliche ProjekträgerInnen für die begehrte Trophäe bewerben. Dabei wurden die Einreichungen von einer Fachjury nach ihrer Originalität, dem Grad der Bürger- beteiligung und ihrer wirtschalichen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit bewertet und ausgewählt. Siegerprojekt in der Kategorie – Siedeln, Bauen und Wohnen / Ortsgröße über 1.000 Einwohner – war das neu errichtete Ver- einshaus der Gemeinde Wiesmath, das von nun an als Ort der Begegnung und Treffpunkt für Jung und Alt, allen Einheimi- schen, Künstlern und Kreativen zur Verfügung steht. Der Preis in der Kategorie – Klimaschutz, Mobilität und Umwelt/über 1.000 EW erging an die Ge- meinde Sitzenberg-Reidling, die ihren Hauptplatz mittels eines Shared Space Konzepts in eineBewegungszone um- gestaltete. Krahuletz Museum in Eggenburg, 24. Jänner 2014 Dass moderne Architektur und alte Bausubstanz sich nicht grund- sätzlich ausschließen und sogar eine gemeinsame Geschichte fort- schreiben können, zeigte der Bildervortrag „Zeitgenössisches Bauen im historischen Kontext“ von DI Petra Eichlinger, der am 24. Jänner 2014 im Krahuletz Museum in Eggenburg stattfand. Schützen durch Nützen – aktuellen Wohn,- Wirtschas- und Lebensbedürfnissen in historischen Ortskernen und Stadt- bildern auch in der Zukun gerecht werden zu können, hat nichts an Aktualität verloren. Veranstaltungen wie diese sollen zum Dialog anregen und Menschen Architek- tur näher bringen, die denSpagat zwischenVer- gangenheit und Zukun beispielhaft meistert, so Prof. Dr. Fritz Steininger, Ehrenobmann der Krahu- letz-Gesellschaft. Photos:BrunoKlomfar,MathiasFischer

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