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Noe Ausgabe 143

GESTALTE(N)52 Im Spiel setzen Kinder sich mit sich selber, mit anderen und ihrer Um- welt auseinander. Dazu brauchen sie naturnahe, gestaltbare Räume und die Möglichkeit ihre Sinne zu entfalten und weiterzuentwickeln. Ein ak- tuelles Projekt in Eichgraben zeigt, wie sich diese Anforderungen krea- tiv und beispielha für zukünige Vorhaben umsetzen lassen. Noch vor der eigentlichen Planung wurde eine „Spielplatzwerkstatt“ eingerichtet, in der die Schulkinder ihre Vorstellungen in Modellform darstellen konnten. Und im Turnsaal wurden die beliebtesten Spiel- funktionen zusätzlich mittels Laufspiel ermittelt: Entdecken und Klettern stehen hier ganz oben auf der Liste der Möglichkeiten. Mit diesen Vorgaben ging es an die Auswahl eines geeigneten Platzes. Eine seit Jahren aufgelassene Christbaumkultur bot sich förmlich als neues Kinderparadies an. Vielfältige Strukturen mit Baumgruppen, kleinen Wäldchen, Lichtungen, Trittpfaden, natürlichen Verstecken, Mulden und kleinen Hängen ermöglichen intensive Naturerlebnisse und lassen variantenreiche Spielmöglichkeiten zu. Bei der Gestaltung wurde daher einerseits versucht, möglichst wenig in den natur- räumlichen Bestand einzugreifen, andererseits wurden neue vielfältige Kletterbereiche, ein großer Sandplatz, verschiedene Schaukeln und Rutschen und viele Erlebniszonen geschaffen. Besondere Attraktionen sind die „Slackline“ zum Balancieren und die Seilpyramide. Vor allem aber gibt es viel Platz zum Laufen und Toben, Verstecken und sich zurückzuziehen. Dem Abenteuer steht also nichts mehr im Wege. Abenteuer,Spiel und Walderlebnis Eine aufgelassene Christbaumkultur in Eichgraben wurde zum Abenteuerspielplatz *

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