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Gestalte(n) Ausgabe 145

GESTALTE(N) 25 man sieht auch ihren Gesichtsausdruck, ihren Wohnstand oder ihre Armut, ihre Situation. Auf Würfeln vor den Bildern kann man die Lebenserwartung, den Nahrungsverbrauch und andere Informationen nachlesen. Beide Bereiche sind beispielha für die suggestive Anlage der ganzen Ausstellung, die mit dem Informationsangebot immer auf eine bestimmteEinstellungderBesucherhinarbeitet. Das kann man als lehrreich oder auch als er- zieherisch ansehen. Der bauliche Bereich wird in der Ausstellung immer wieder thematisiert. Viele Muster- räume, von der hölzernen Bauernstube bis zum Badezimmer der fünfziger Jahre können betreten werden. Besonders interessant sind jedoch die Baustoffe, die man in der Ausstel- lung im Original sehen kann. An einer Station kann man raten, wie Betonmischungen für verschiedene Zwecke zusammengesetzt sein müssen. Ein anderer Bereich zeigt Bilder von historischen österreichischen Bauernhäusern sowie maßstabsgerechte Modelle regional typischer Gehöe. Die interaktive Dauerausstellung beschäigt sich mit dem Leben der Menschen vom Nomadenzelt bis zum Passivhaus und ent- stand in einem grenzüberschreitenden Projekt. Die zeitliche und thematische Glie- derung ist sehr gut nachvollziehbar. Die Sonne als Energiequelle ist jedenfalls überall das Hauptthema und auch der Umwelt- und Klimaschutz werden ausführlich behandelt. Sonnenwelt Großschönau www.sonnenwelt.at höher halten. Auf diese Weise kann man sehen, was passiert, wenn genügend Licht eingefangen wird: Das an die Wand proji- zierte Kohlekrawerk wird kleiner und Wiese überwuchert den rauchenden Koloss. Nimmt man die Tafeln wieder herunter, ist es mit dem Naturidyll vorbei, das Krawerk wird dicker und größer. Ein Raum widmet sich dem Vergleich, was Familien in verschiedenen Ländern so pro Woche zu sich nehmen und wie alt sie damit werden. Das Essen wird auf großen Bildern gezeigt. Dabei kann man auch gleich die jeweilige Familie sehen und ihre Unterkun ebenfalls. Franzosen, Briten, Australier, Chinesen, Afrikaner und Menschen aus noch einigen weiteren Gegenden verraten auf den Bildern aber noch viel mehr über sich, denn *

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