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Gestalte(n) Ausgabe 145

30 GESTALTE(N) Bauherr: Gemeinde Texingtal Planung: Arch. DI Gerhard Dollfuss * Harmonische Gestaltung und ökologische Materialien Bei der Detailgestaltung der Fassaden und Bauteile war es wichtig ein ausgewogenes Bild zu zeichnen, das als Erkennungsmerkmal für die Identität des Ortes und der Menschen steht. ZudenkonstruktivenBesonderheitenzählenderAuaudesErdgeschoßes und des Obergeschoßes in Holzmassivausführung. Dabei handelt es sich um einen Brettschichtauau, der ausschließlich durch ein System von Hartholzdübeln zusammengehalten wird und ganz ohne chemische Bindemittel auskommt. Die Entscheidung für dieses System wurde im Hinblick darauf getroffen, dass sich hier traditionelles Holzwissen mit moderner Verarbeitung treffen und der Mehrwert in puncto „gesundes Raumklima“durchwissenschalicheStudiennachgewiesenist.Übrigens wurde dabei, wie auch bei allen anderen Holzbauteilen des Gebäudes (Dachstuhl usw.), ausschließlich Mondphasenholz verwendet. Es gilt als besondersstabil,haltbar,feuerbeständig,hartundwiderstandsfähiggegen Schädlinge. Im Inneren kamen 11,5 cm starke Holzriegelwände und als tragende Bauteile 17 cm dicke Massivholzwände zum Einsatz. Über den RäumendesMusikvereinsundderRettungsdienststellesindtraditionelle Holztramdecken verbaut, den Keller und die Garagen schließen Stahl- betondecken nach oben hin ab. Die Stiegen sind als Holzwangentreppe ausgelegt. Die Holzfaserdämmung und diffusionsoffene Putzen, z.B. Lehmputz an den Innenwänden, runden das ökologische Gesamtbild ab. Mit ihrer neuen Dorfmitte setzt die Gemeinde Texingtal sowohl ein positives Beispiel für ökologisches Bauen als auch für gute Architektur in der gesamten Region. Photos:LeoFellner,GerhardDollfuss,RobertSalzer SCHNITTE 1:100

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