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GESTALTE(N) Ausgabe 146

harmonisiert die Wärme aus der Fußbodenheizung und speichert das warme Licht der Nachmittagssonne. Der Außenbereich ist durch die große Glaswand in diesen Wohnraum einbezogen, die Küche ebenfalls – integrative Architektur. Bei all dieser Modernität handelt es sich aber nicht um eines jener kubischen Objekte, mit denen Planer gerne der Ländlichkeit eins aus- wischen – dieses Haus arbeitet mit Funktionselementen, die man schon seit alters her kennt, es grei im Innenbereich auf das Ziegel- material des Stadels zurück und erinnert mit den neu interpretierten Schiebetoren und Fensterschlitzen an die ursprüngliche Liegenscha. Als verwendete Materialien findet sich, was hier Tradition hat: Holz, Ziegel, Eisen und Stein. Alles ist vom Wesen her dauerha, unaufgeregt und von wohltuender Ausstrahlung. Selbst die Garten- bepflanzung wurde in die Planung einbezogen, um ein günstiges Mikroklima zu schaffen. Auf der oberen Ebene steht ein Klavier. Wenn schräg die Morgensonne in den Wohnbereich blitzt und sane Melodien durchs Haus ziehen, ist die Außenwelt im nächsten Augenblick vergessen. 28 GESTALTE(N) * Bauherr: Familie Döllinger-Tsao Planung: rührnschopf architecture Architekt Martin Rührnschopf und Hans Döllinger

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