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GESTALTE(N) Ausgabe 146

Photographie, Lois Lammerhuber 40 GESTALTE(N) für die Elektroanlage, die Wasserversorgung sowie die Heizung neu installiert und ein 50 KW Holzfeststoessel mit 3000 Liter Puffer- speicher eingebaut. Von den Böden wurden die alten Lacke entfernt, hinterher wurden sie geschliffen, gebeizt und geölt. Ein wesentliches Anliegen der Bauherrn war, dass die Arbeiten aus- schließlich von regionalen Fachbetrieben ausgeführt werden, es sollte nicht der billigste, sondern der beste den Aurag bekommen. „Ich wollte, dass das Geld in der Region bleibt, habe mich daher um Firmen aus der Umgebung umgesehen, die unsere Vision teilten, ließ mir die eine und andere Empfehlung geben und recherchierte gründlich“ führt Werner Weißmann aus und ergänzt: „Gerade heute wo klassische An- lagemodelle wie Aktien und Fonds kaum mehr durchschaubar sind und immer fragwürdiger werden, findet wieder vermehrt eine Rückwendung zum Regionalen statt.“ Wohnen und arbeiten im historischen Ambiente Familie Weißmann hat ihre Zelte in Wien abgebrochen und sich für ein Leben und Arbeiten in der Wachau entschieden, Tochter Leonie geht in Krems zur Schule. Auch das Unternehmen hat hier ein neues Zuhause gefunden, Kunden kommen und gehen. Nachdem der Trenninghof nun seit drei Generationen lang abge- schottet war, ist er jetzt mit neuem Leben erfüllt und soll sich auch für kunstinteressierte Menschen öffnen, denn last but not least ist da noch das Privatmuseum mit den Werken des Malers Leopold Hauer. Eine Leidenscha von Werner Weißmann, die bei der Entscheidung für den mittelalterlichen Herrensitz eine wesentliche Rolle gespielt haben düre. Für den Kunstliebhaber hat die Sammlung hier einen gebüh- renden Rahmen erhalten. Gemeinsam resümieren die Ehepartner: „Als wir das alte Gebäude erwarben, war es sehr fraglich ob wir uns damit nicht zu viel zumuten würden. Das Ergebnis der Renovierung hat aber unsere Entscheidung nachträglich bestätigt. Im März 2014 wurde der Trenninghof vom Bundes Denkmalamt als architektonisch bedeutsames Kulturgut eingestu und wir sind sehr stolz, dass er jetzt offiziell ein Denkmal geworden ist!“ * Bauherr: DDr. Werner Weißmann und Mag. Catherine Weißmann-DeRo Planung: Bauherr

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