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GESTALTE(N) Ausgabe 146

46 GESTALTE(N) * Konstruktive Besonderheiten im Detail Als Gründung für die gartenseitige Erweiterung wurde eine Stahl- betonplatte gewählt, die im Bereich über dem Technikraum in die Deckenkonstruktion übergeht. Für die den Zubau umfassenden, erdberührten Außenwände kam eine abgedichtete und wärmege- dämmte Stahlbetonkonstruktion zum Einsatz. Auf diesem Sockel wurde eine Holzriegelkonstruktion errichtet, die zu den benachbarten Gebäu- den hin mit Brandschutzwänden abgeschlossen wird. Auch der alte Dachstuhl wurde durch eine neue Konstruktion in Holzriegelbauweise ersetzt. Das teilausgebaute Dachgeschoß ruht auf zwei abgestützten Leimbindern, die sich quer zum Raum spannen. Mit diesem Kunst- kniff konnte die, nun unbelastete, Decke aus dem Bestand erhalten werden. Aufgrund des Ensembleschutzes der Kellergasse wurde die straßenseitige Fassade um 60 Zentimeter erhöht und ansonst in den Originalzustand versetzt. Trotz des verhältnismäßig kleinen Baugrundes entstand ein optimal ausgenutztes Gebäude mit 250m2 repräsentativer Fläche, das den Be- griff „Nachhaltige Architektur“ mit Leben erfüllt. Die kreative Empathie des Entwurfs beschränkt sich nicht nur auf die Neugestaltung der Innenräume, sondern bezieht auch die Umgebung mit ein, verbindet Menschen, Orte und vorhandene Technologien und scha auf diese Weise ein bereicherndes Umfeld. Bauherr: Clemens Strobl Planung: architypen, Arch. DI Wolfgang Wimmer

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