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GESTALTE(N) Ausgabe 147

Wie sich der Spannungsbogen zwischen der Bewahrung eines Kulturdenkmals und die Anpassung des Objekts an aktuelle Bedürfnisse schließen lässt, zeigt der Firmensitz eines Markt- und Meinungsforschungsinstituts in Baden bei Wien. Hier hat der Geschäftsführer und Eigentümer Thomas Schwabl, seine akkuraten Vorstellungen von einem zeitgemäßen Bürogebäude verwirklicht. Da es sich beim Bestandsobjekt um ein Bieder- meierhaus handelte, galt es auf dem Weg dort hin so manche technische und bürokratische Hürde zu überwinden. Das Ergebnis der Bemühungen überzeugt, denn die Symbiose aus Alt und Neu ist hervorragend gelungen. Solide Basis mit Potential Als Standort für die geplante neue Unternehmenszentrale konnte 2012 ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert in verkehrstechnisch gut erschlossener Lage erworben werden. Das teilunterkellerte Haus wies einen U-förmigen Grundriß auf, der nach dem Umbau prinzipiell beibehalten, aber in seinen Größenverhältnissen an den zukünftigen Raumbedarf angepasst wurde. So wurde etwa die linke Gebäudeflanke um drei Meter verkürzt, um genügend Platz für die erforderlichen Fahrzeugstellplätze zu erhalten. Während die Gebäudelängsachse parallel zur Straßenzeile verläuft, begrenzen die beiden Seitentrakte die Einfahrt sowie einen schmalen Hof, der sich nach Norden hin in GESTALTE(N)24

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