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GESTALTE(N) Ausgabe 147

den Gartenbereich öffnet und im Zentrum die Aussicht auf einen beeindruckenden Nußbaum freigibt. Bei einer Nutzung als Einfamilienhaus hätte es sich durchaus gelohnt, einen Gutteil der ursprünglichen Bausubstanz zu erhalten, zumal auch wesentliche Details wie die zeitgenössischen Kastenfenster und der Wandverputz in einem ordentlichen Zustand waren. Aufgrund der unterschiedlichen funktionellen Ansprüche von Wohn- und Büroge- bäuden, musste beim Umbau dennoch vieles verändert werden. Verschränkung von Alt und Neu Zunächst galt es die kleinteilige Struktur aufzulösen und anschließend GESTALTE(N) 25 den Bestand behutsam mit neuen Bauteilen zu erweitern. Im Bereich der Gründung mussten die bestehenden Fundamente teilweise ver- stärkt und ergänzt werden. Die historische Fassade an der Straßen- front wurde nicht verändert und nur die dem Grundstück vorgelagerte Mauer und der Metallzaun saniert, so dass sich das Gebäude nach der Umgestaltung weiterhin perfekt in das gewachsene Ensemble einfügt. Das in klassischer Zimmererarbeit ausgeführte Dach wurde komplett durch eine Stahlbetonkonstruktion ersetzt, die nun das Obergeschoß beherbergt, wobei die ursprüngliche Dachschräge erhalten blieb. Die neue Dachdeckung besteht straßenseitig aus kleinteiligen dunkel- grauen Platten und Rhomben, die an Schiefer erinnern. Die bündig

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